Kurzlebig: 2 Jahre Grup Tekkan und kein weiterer Bloghype in Sicht

grup tekkan
Morgen ist es zwei Jahre her, dass via n:tropie und Spreeblick das Video der Grup Tekkan mit ihrem Bloggersdorf-Hit “„Wo bist du, mein Sonnenlicht?”, das Licht der Sonne erblickt hat.

So richtig in Ruhm sonnen, konnten sich die Jungs nur kurz. Trotz Stefan Raab und Auftritt bei TV-Total hat es für eine nachhaltige Top-Platzierung im echten Leben nicht gereicht.

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Jimmy Kimmel, Matt Damon und Ben Affleck: YouTube Flamewar mit Starbesetzung

Man stelle ich mal Sky Dumont und Götz George vor, die Harald Schmidt bei einem in Sketchen ausgetragenen Flamewar mit, meinetwegen, Iris Berben zeigen. Unvorstellbar.

Das ist es in den USA aber nicht. Das dort sich selbst gehörig auf die Schippe zu nehmen, zum Rüstzeug jedes Pop-Aktivisten gehört, zeigen ABC-Talker Jimmy Kimmel, seine Frau, Matt Damon und Ben Affleck. In einer Nebenrolle übrigens noch Brad Pitt und andere Showbiz-Größen aus den USA. Toll. Fantastisch schön. Deutschland sieht dagegen so schlimm aus, fühlt sich so knöchern ernst an.

Die Flamewarfolgen in umgedrehter Reihenfolge:
3 – Jimmy Kimmels F@cking Ben Affleck Response to Matt and Sarah
2 – Sarah Silverman “I’m F*cking Matt Damon” on Jimmy Kimmel
1 – Matt Damon on Jimmy Kimmel Live – he gets angry as hell

0 – hier die Vorgeschichte, zum besseren Verstehen.

via Twitter und SR

St. Pauli facebook Page

Ich habe vor ein paar Tagen testhalber ein paar facebook pages eingerichtet.
Dabei auch eine für unseren geplanten St. Pauli Fanclub. Sowas wie “socièté saint paulé”, oder so.

Inzwischen haben sich ohne zutun knapp 30 Leute angemeldet. Ich war sehr überrascht, dass vor allem Nicht-Deutsche sich dort angemeldet haben. Viele Türken und Griechen dabei. Frage mich, ob man das als internationales Projekt aufsetzen sollte.

Inzwischen poppen Paulianer in allen social networks auf. Irgendwie muss sich das doch sinnvoll vernetzen lassen.
Ihr, liebe LeserInnen seid auf jeden Fall herzlich eingeladen, dort mitzumachen.

Übrigens lassen sich bei facebook super auch größere Videos hochladen, wie dieser Blogtipp, den ich ja hier schon veröffentlicht hatte. Wobei wir bei der nächsten Frage wären: eine Videocoverage vom Millerntor von Fans für Fans. Wem gehört eigentlich das Erlebnis St. Pauli Spiel? Bisher der Deutschen Fußball-Liga.

kaioo (25.000) vs. StudiVZ (5.000.000) und die Frage, wieso ich den Klon eines Klons nutzen sollte?

Bild 2.pngKann mir jemand verraten, auf welches “Hetzpapier” durch Blogs da beim Thema kaioo angesprochen wird?
Ist das StasiVZ Video der euphorische Versuch, durch Prolltrollen Profil zu gewinnen?
Kommt das nicht nur mir, oder auch anderen Elchen, spanisch vor?

Ich habe mir kaioo nu anlässlich dieses “battles” noch einmal angesehen (nachdem ich erst meine Anmeldung wegen vermuteter überbordender Datengier abbrach, dann aber doch meine ersten Eindrücke über kaioo hier aufschrieb, nachdem meine Neugier obsiegte).

Das eigentliche Problem, das kaioo hat, ist kein technisches, sondern ein anderes:
Es ist wirklich ein stinklangweiliges yasn (yet another social network). Ein strukturell nahezu perfekter Klon eines facebook-Klons.
Die Ausrichtung als gemeinnütziges social network reicht da nicht, als Alleinstellung, als Magnet, vor allem nicht, wenn ich (imho) in kaioo auf lauter eigennütziges, unnütziges, und wenig nützliches stoße.

Von einem Geist des gemeinsamen Aufbruchs in eine neue digitale Welt ist bei den Themen und Postings nichts zu spüren, besonders moderiert werden die Bretter auch nicht, wie mir scheint. Im Brett Hamburg behandeln bspw. viele Fragen/Threads die Bedienung von kaioo und nicht die Hansestadt, die Gruppe des FC St. Pauli hat im Dezember seinen letzten Laut von sich gegeben. Ein Projekt, wie Viva Con Agua de Sankt Pauli sucht man in diesem Zusammenhang vergeblich, würde es bei dem irrelevanten Rauschen dort wohl auch übersehen.

Das bestärkt mich in meiner ersten Einschätzung: Baut (lieber) einen Grundstock an Inhalten und Diskussionen, die einem Neuling zeigen, “Hierum geht es uns”. Ansonsten macht der thematische Wildwuchs und die überquellende Langeweile der Trolle eure schöne Idee kaputt.

Ich halt mich nu raus, möchte aber meine Kritik hier nicht als Hetze verstanden wissen.
Lehne mich zurück und hole mir Popcorn.

01blog: Der Sinn von Event-Blogs und der lange Schwanz

“Langer Schwanz” ist vielleicht nicht die feinste Übersetzung für den Begriff “Long Tail”, aber genauso treffend, wie alle anderen. Gemeint ist, dass sich in dezentralen, vernetzten Medien das Wirksame (1-10 bei Google), das Wichtige (das oft verlinkte), eben das Relevante nicht am aktuellen Horn der Reichweite aggregiert, wie das in klassischen Medien so passiert, sondern in Schüben, unkontrolliert irgendwo aufpoppt. Gerade zu dem Thema “digitale Technik” ist die “Konkurrenz” enorm, der Schwanz weltumwedelnd.

Sinnzusammenhänge in der Welt des Hypertext sind nicht zwangsläufig an Zeitpunkte und Zeitabläufe gebunden, auch wenn die Kalender der ersten Blogs das noch suggerieren wollten. Relevanz kann sich deshalb erst mit der Zeit einstellen, wenn überhaupt.

Diese Erkenntnis steht der Art, wie Event-PR immer noch gemacht wird allerdings frontal im Weg. Wie schon bei der begleitenden Bloggerei zur Einführung der Wii vor gut einem Jahr, wird der Blog zur CeBit eben kein neues Engadget werden, ist es nicht auf mindestens vier Jahre geplant und finanziert. Wenn man keine Idee hat, was man in der so langen Phase zwischen zwei CeBits machen soll, dann kann man sich die Mühe schenken.

Ich kenne das Projekt nicht gut genug, um das abschließend zu beurteilen, einen populären Zugang zu dem Thema, auf den die Auswahl der Autoren wohl hinweist, finde ich allerdings spannend, auch über das Frühjahr 2008 hinaus.

Allein es fehlt mir der Glaube, dass Messeleitungen und ihre PR-Agenturen schon soweit sind.

via.

Blogscene: Doch irgendwie ein Widerspruch

blogscene
Es ist eines der Unzählbaren. Eines von Millionen Angeboten, die Links sammeln, Feeds auswerten und darauf hoffen, dass sich um diesen seelenlosen Katalog eine Community bildet. Putzig wird es bei blogscene.de dann, wenn populäre Anbiederung durch Datenschutzbanner genau neben eben einer Datensammlung stehen. Putzig auch, dass unter Journale Bildblog und Ringfahndung zu finden sind. Freut mich irgendwie.

Noch lustiger wirds, wenn man nach dem Impressum sucht. Da findet sich anstatt eine dadaistische Fortschreibung, die eigentlich das lesenswerte dieser Website ist. Sowas?
Die Aufbrüche der Netzkünste werden segmentär und kontrastieren die visuellen dezenten Subjektbezüge. Voting und Ausstellungskontext gehen hier eine interdisziplinäre Tangente und eine pastellmilde Sprache ein. Der Diskurs rapportiert in diesem Ideenpool einen symptomatischen Folder mit einem supplementären Ausstellungskontext.

Superstition

Superstition, das ist in diesem Zusammenhang der Aberglaube, dass es neu sein muss, das Einzigartige. Aber Glauben ist Pflicht, dass wieder eine Generation von Produzenten und Künstlern heranwächst, die Kinder zum Moshen bringen kann.

Alle, ja alle Programmchefs der Jugendsender, Web 2.0-Fuzzi-Videokanäle und Videoproduzenten in spe, alle “Willi Wills Wissen”-Willis und alle Kika-Baumhaus bewohnenden Flachpfeifen: ansehen ist Pflicht und die Sesamstraße eure Messlatte. Nie wieder gerissen bisher.

Genauso moshig, wie das neue Blog von Noah (via).
(Ihr altes Blog auf meiner sterbenden MT-Installation bleibt uns natürlich zum Nachlesen erhalten!)

Money (That’s What I Want) The Flying Lizards, a video reply

Ja, das ist die Faszination von YouTube, wenn ihr mich fragt. Diese herrlichen Interpretationen an der Grenze von privatem Amateurtum zu trashiger Kunstform.

(via Robert, der mit dem Original aufwarten kann.) Hier anders herum. Trashige Kunstform, die einen Hauch Privates sich bewahrt. Popkultur, die sich selbst in den Arsch beisst, fast dreissig Jahre später sich selbst rezitiert. Nicht neu, aber toll.

Johannes Boie: Wo er recht hat, …

Wer sich dem Online-Chaos mit eigener, vielleicht gar kontroverser Meinung, ohne eigene Plattform und Unterstützertruppe (wie bekannte Blogger sie haben), dafür aber mit vollem Namen stellt, muss froh sein, nicht sofort gegoogelt und virtuell an die Wand gestellt zu werden. Wenn sich ein paar der bekannteren Blogger auf eine Person eingeschossen haben, hat der Betreffende nichts mehr zu lachen. In die Debatte ohne eigene Plattform einzugreifen, bedeutet, Öl in das Feuer zu gießen, das einen grillt. Greift man in die Debatte nicht ein, muss man sich – zumal als Journalist – sagen lassen, man habe „das Internet und die Blogs nicht verstanden“.

Das muss man konstatieren: So isses.
Die manchmal an Vorsatz erinnernde, hysterische Trollfütterung und der aggressive Abgrenzungswahn gegenüber dem rechten, linken, reichen oder armen, unwissenden, unpopulären Nachbarn sind vielleicht zwei, wenn auch nur teilweise Ausschlag gebende, Gründe, weswegen deutsche Klubs sich immer noch so schwer tun in der Champions League. Von deutschen Blogs mal ganz zu schweigen.

Zum weiterlesen: weitere Gedanken zum Thema Blogs in 2008 bei Nico Lumma und Herrn Mayer an der Blogbar.

VIA Lieblnk

Che Guevara, Pop oder Pipi?

che

Irgendwann wirst Du virtuell. Losgelöst von Dir selbst.
Eigentlich von Vorteil, wenn Du das dann nicht mehr erleben musst.

Wie Ernesto Che Guevara, der in einer Reihe mit Marylin Monroe und Elvis an den Touri-T-Shirt-Ständen dieser Welt sein postmortales Pop-Dasein fristet.

Ungefragt, und eigentlich auch ohne noch irgendetwas auszusagen. Denn inzwschen ist das Conterfei da oben so weit weg von der Person, von seinen Vorstellungen und seinem Wesen, dass es nur eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis der Hagebau-Markt ein fetziges “mach ihn fertig, bevor er Dich fertig macht” darüber kleistert. Oder -Gott bewahre- der Media-Markt.

“Genau”, würde mir “MM” zustimmen, der mich ja gemeinsam mit einem anderen Freund herzlich auslachte, als ich meinen “Traum” dann doch erfüllte und mir in dem zarten Alter, in dem andere Männer ihre Midlife Crisis leben, ein solches T-Shirt kaufte.

Geht das wirklich nicht? Oder kann man Che in Verbindung bspw. mit dem 1. FC St. Pauli mit neuem Sinn aufladen? Wirkt das eher hohl, oder wie?
Ich bin verwirrt. Ist aber nicht schlimm.

Diana, Lady who?

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Die Welt begeht heute den Tod einer Märchenprinzessin. Die Hinrichting einer Gefangenen im glitzernden Popbrittannien. Der Tod, ausgerechnet in Paris und durch die Hatz von fotografierenden Puppenjägern, ist da nur konsequent. Eine Art Safari ging da zuende, Diana eine Gazelle, kein Mensch.

Zugegeben die einzige Antilope, von deren Hochzeit es Tassen gibt. Und lebendig war die Lady Di, die man so zu kennen glaubt eben nie. Alles Puppentheater. Am Ende ihrer freiwilligen Märchenhaft scheint sie zu begreifen, dem Poppöbel nur das zeigen, was er sehen will, sich lebendig für Mme. Tussauds Prinzessinnenkabinett stilisierend, umgeben von anderen Gnus und Puppen, wie Elton John und Co.

Wir begehen heute den Todestag einer Unbekannten. Prinzessin Jane Doe, Ruhe in Frieden, Du warst wunderschön, zu zart für diese wilde Welt.

Pop voraus

Es ist ein Phänomen für das es bestimmt einen Namen gibt – und einen Experten, das Voraus in gesellschaftlichen Diskussionen, das dann beim Eintreten der Klima-, Renten-, oder Dingsda-Katastrophe als gelutschter Drops daher kommt, noch einmal aufgewärmt auf dem Boulevard dann phlegmatisch hingenommen wird.

Le Conferencier, gelegentlicher Gastblogger hier, hat sich des Themas Klimawandel und der naiv-niedlichen Warnungen in Zeiten des Überfluß, während der Neuen Deutschen Welle angenommen.

Sie philosophierten über ein „Tretboot in Seenot“, begehrten die „Sennerin vom Königssee“ und wollten „Einmal nur mit Erika“ dieser Welt entfliehen. Durch unsere naiven Plattenkäufe machten wir so manchen deutsch singenden Künstler zum Penthouse-Besitzer. Den Pulitzer Preis hätte keiner der Songschreiber abgeräumt. Aber in einigen wenigen Songs verbarg sich eine beklemmende Botschaft, die heute dank der bevorstehenden Klimakatastrophe aktueller und realer denn je erscheint.

blackfacing

Schmiere im Gesicht macht einen nicht zu einem Schwarzen, dummerweise.

unicef blackface

dazu:

“Das blackfacen der Kinder funktioniert nur, wenn Deutsche nur weiß sein können.”
riemer-o-rama

“Schwarze Menschen = Dreck = Afrikaner = ungebildet”
poplog

Aufruf des Braunen Mob e.V.

Wir bitten alle Menschen, die damit nicht einverstanden sind, ihre Erfahrungen und Erklärungen an Unicef und die verantwortliche Werbeagentur zu schicken!

Bitte schreiben Sie Ihre zivilisierenden Gedanken an publicrelations@unicef.de und info@jvm.de mit einer Kopie an info@derbraunemob.de.

Es empfiehlt sich für jeden Leserbrief und jedes Beschwerdeschreiben der Zusatz “Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von uns öffentlich geführt wird, und wir dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen.”! So wird das Briefgeheimnis nicht verletzt und die Antwort kann verbreitet und veröffentlicht (und von Dritten kommentiert) werden.

Pamela Anderson – ein Badeanzug wird 40 #Foto

Pamela Anderson


… besser gesagt der Inhalt dieses in die Pop-Geschichte eingegangenen sexy Rettungsschwimmerinnen-Nichts.

Und mit 40 Jahren hat diese Frau nichts von ihrer Ausstrahlung verloren. Die einzige Blondine, die eine sein darf. Nicht billig, sondern Rock & Roll, der durch kalifornische Chirurgen-Kunst in Form gehalten wird. Ikone der Wackel-Pornos, tätowiert und weiblich. Geladen weiblich.

Herzlichen Glückwunsch Pamela Anderson. Eine tolle Frau.

//reich & sexy – Narrenfreiheit für Paris Hilton

15589224_8ce90ea00c_m.jpgJetzt hör ich sie wieder, die morgendlichen Kunden in der Bäckerei am Kolumbusplatz in München, die “Bild” in der Hand und das Stammherz am rechten Fleck: “Verdient hat sies des alte Flittchen” und “die denken wohl auch, dass sie sich alles erlauben können, mit all dem ihr Geld”.

Und ich widerspreche.

Lasst Paris Hilton frei, skandiere ich dort vis-a-vis zu den Butterbrezen. Sogar noch mehr:
Gebt ihr Narrenfreiheit!

Soll sie sich doch anpissen mitten in der Nacht und ohne Höschen. Soll sie mit dem Auto rumgurken, voll breit mit allem, was die Straßen-Drogerie in Beverly Hills so anzubieten hat. Wer in den USA schon mal Auto gefahren ist, der weiß, dass 90% der Amerikaner auch nüchtern so fahren, als hätten sie 2 Maß Weissbier intus und dass Autofahren dort eben so einfach ist, dass man wirklich sich nicht gefährden kann gegenseitig. Geht einfach nicht.

Der Gewinn ist dagegen viel höher. Wir hätten wieder eine klare Kaste der Narren, die ihrem schweren Schicksal, auf dem Boulevard der Welt entblößt leben zu müssen nun etwas Positives abgewinnen könnte. Das Recht auf vollkommenen Wahnsinn. Das Recht, oder fast die Pflicht, sich öffentlich und zu unserer Belustigung dramatisch zu zerstören.

Ob das ohne Knast und moralische Aufregung allerdings ähnlich spannend wird, wie Big Brother in der xten Staffel weiss ich nicht. Mal sehen.

Weitere Kandidatinnen:

— Alle mit dem Vornamen “Michael”: George Michael und Michael Jackson zuvorderst.
— Rudolf Scharping und der Radfahrer da, dessen Namen ich immer vergesse. Der sein eigenes Blut trinkt.
— Dieter Bohlen macht das ja sowieso schon so.
— Herr Söder

Mein natürlicher Bierbauch

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Gewichtszunahme bei Vätern soll biologisch initiiert sein. Der große Masterplan ist Schuld an der Gewichtszunahme, die man landauf Bierbauch nennt, und vielleicht auch meine Frau:

Oder warum bekommen viele Männer nach der Geburt des ersten Kindes einen Bierbauch? Weil ihr Körper dafür sorgt, dass sie sich weniger für andere junge Frauen interessieren, sondern sich um das eigene Kind kümmern. Dazu wird der Testosteronspiegel heruntergefahren – Folge: Der Kerl wird fett. Zugleich signalisiert der „Bierbauch“ den jungen Frauen: Der „alte Sack“ ist in der Evolution schon einen Schritt weiter, kümmert euch lieber um die „Benachteiligten“. So ist nun mal die Biologie!

… sagt der Popstar unter den Oekotrophologen, der sein Gesicht in jede Kamera haltende Udo Pollmer bei welt.de.

Interessant ist es aber schon, dass einfache und unkomplexe Antworten auf das Thema Abnehmen schlicht nicht funktionieren. Im Zusammenhang mit dem MC seiner FDH und SDH-Kampagne würde mich ein eigenes Blog zu diesem Thema reizen.

Deshalb die Frage an die Dicken Kinder von Blogistan die Frage, wer Lust hätte das in einem Gruppenblog zu tun, sich mit Ernährung, Abnehmen und dem süssen Leben zu beschäftigen?

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Forever Young

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Es war einer dieser Momente, die man nie vergisst.
Meine Freundin Patrizia stand an einem lauen Sommerabend im September 1984 am Fenster ihres Jugendzimmers und blickte melancholisch in die Nacht. Vor ihr lag die bescheidene Skyline unserer stolzen Heimatstadt.

Ich saß auf ihrem Futtonbett und schaute sie verliebt an. Als Patrizia sich umdrehte und mir verlegen zulächelte, bemerkte ich Tränen in ihrem zarten Gesicht. Im Hintergrund zelebrierten Alphaville auf einer 90er BASF-Ferrochrom-Cassette die letzten Akkorde ihrer Sehnsuchts-Hymne „Forever Young“. Es war so schön wie es kitschig war.

… weiterlesen im POPblog

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Superpreise beim Superblog 2007

Ringfahndung hatte gefragt und Tina antwortet.
Diese Superpreise gibt es nun also beim Super Superblogpreis 2007:

Hallo Erik,

natürlich gerne ein paar Infos zu den Preisen:
Die Preise für das beste Blog in der jeweiligen Kategorie sind: Aufnahme in unsere Blogroll, ein wunderschöner Pokal, sowie 200 Euro pro Gewinnerblog, die auf Wunsch auch gerne gespendet werden können. Und natürlich Ruhm und Ehre auch noch für die Plätze 2 und 3. ;)

Hoffe das ist schon ausreichend Information zu den Preisen.

Beste Grüße
Tina

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Auch ‘ne Erklärung …

Ich habe mich mit Peter letztens, bei einem unserer Selbstgespräche, darüber unterhalten, was es denn mit dem Lieblingswort der von einem anderen Peter, Motzblogger genannten Menschen auf sich hat, was es genau bedeutet und wie man sich so jemanden vorzustellen hat: die Rede ist von der viel zitierten Bigotterie.

Bigott wäre, sagte Peter in einem ruhigen Ton, dem schon anzumerken war, dass ihm gefiel, was er da gleich sagen würde, bigott ist, wenn die CSU-Oberen sich auf die Pauli-Fotos einen runterholen.

Eigenwillige Vorstellung, macht es aber irgendwie klarer.
Das meint übrigens wikipedia dazu, für die, die sich das da oben nicht vorstellen können oder mögen.

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Anna Nicole Smith: a meth death?

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The ENQUIRER reports that preliminary findings reveal that tests performed during the autopsy show Anna Nicole had a severe case of pneumonia. Prescription drugs that she had taken made the condition worse and did play a role in her death. The full toxicology report has not yet been completed.

Sources very close to the death investigation told The ENQUIRER that the prescription drugs masked the seriousness of her pneumonia. Anna Nicole had previously been hospitalized for pneumonia in the Bahamas after her son died.

So könnte Annas Killer aussehen.
Die Droge, die gehörig auf die Lungen geht und das ziemlich schnell nennt sich in hippen Drogenkreisen “crystal meth” und ist besonders in den USA sehr “beliebt”.

Es ist die reine Pest: eine schnell wirkende, noch schneller abhängig machende und in einem Turbotempo zerstörende Wirkung.

-via-

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Live Earth – nun für alle singen

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Vielleicht ist das die wesentliche Unterscheidung zum Jahr 1985: diesmal gehts um uns alle.

Diesmal besteht eben auch die Möglichkeit, dass alle, zumindest alle mit Internetanschluss, an diesem Klima-Kick-Off teilnehmen werden. Neben vielen Milliarden Menschen auch Popstars. Initiiert durch Al Gore. Vielleicht auch ein Wesensunterschied, das diesmal ein Politiker die Führung übernimmt.

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myvideo.de: Porno-Reaktionszeiten

Ich habe mich eben beim Mittagessen mit netten Kolleginnen über die copycat myvideo.de unterhalten. Ehrlich musste ich zugeben, diese Video-Community nicht genauer zu kennen.

Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass viel mehr “Mainstream”-Clips dort vorhanden sind, als auf dem Original. Vor allem die hohe Frequenz an DSDS Clips fiel mir ins Auge.

Außerdem ist alles ein wenig glitschiger, mehr oversexed. Sieht so aus, als würden viele Pornoanbieter myvideo als deutsches “You Porn” missverstehen.

Habe bspw. dieses Video um 14:31Uhr als “Porno” gemeldet.
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Mal sehen wie lange das da so frei zugänglich rumliegt?

UPDATE: 14:48 Uhr “Dieses Video wurde von der MyVideo Community gemeldet und wird derzeit vom MyVideo Support überprüft.” erscheint nun hinter diesem Link. Das ging schnell.

Bleibt nur die Frage, ob in Anbetracht der expliziten Werbepartner am Kopf des Originalpostings
hier nicht “der Bug ein Feature ist”?

(Disclaimer: Ich habe nichts gegen Erotik. Ich liebe Frauen und nackte vor allem. Das dürfte ja hinlänglich bekannt sein.)

1968: Aufblühendes Vergehen

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Die Generation der 68er steht in ihrem Zenit. Die gesamte Populär-Industrie prügelt sich um sie. Eine nie da gewesene Revival-Welle überspült Kino und Äther. Mit Casino Royal, Rocky Balboa oder Indiana Jones vollenden sich die Stars der 80er Jahre – die verblühenden Pop-Ikonen derer, die um ’68 geboren wurden – als Kinder der Liebe und ewige Popper.

Die gute Nachricht: diese Generation kann über sich selbst lachen. Kann das Vergehen, das Abschied nehmen leicht und zugleich mit einem tiefen Ernst inszenieren, wie der alternde Boxer Rocky Balboa, der mit seiner Figur Sylvester Stallone zu einem modrigen Duft verschmilzt. Auch James Bond mutiert zur Karikatur seiner selbst, wenn er ausgerechnet wie eine Pitfallfigur über Baukräne sich ringelt, dabei trotz zweidimensionalem Charakter im Verlauf des Filmes eine Tiefe erreicht, die das Thema Bond herrlich romantisch erweitert.

Alles was danach kommen kann ist schon gewesen. Das Ur-Dilemma der aktuell nachwachsenden Generation.

SZ: Tonspur gekreuzt

Lustig, bei diesem Interview der SZ mit Sylvester Stallone zum neuen Rocky Film, werden auf Seite zwei die Rollen getauscht. Stallone fragt und SZ antwortet:

SZ: Heute? Ja! Verwirrte Kids – und eine komplett fallengelassene Generation von Alten. Explosiv. Die Familien in Amerika, in der Mittel- und Unterschicht, sie verwahrlosen. Emotional!

Stallone: Ein großes Thema. Ganz Deutschland diskutiert darüber.


SZ:
Da macht ihr ’was richtig. In Amerika diskutieren wir auch darüber. Aber wie? Viele Fundamentalisten. Die haben eigene Interessen, verstehen Sie?

Später stimmts dann wieder, wird aber noch lustiger:

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