SEO-Preisfrage: Kann eine Website wieder Ranken, die über ein Jahr offline war?

Dieses Blog war über ein Jahr offline. Googles Webmastertools meldeten hunderte 404-Fehler und langsam aber sicher verschwand „Ringfahndung.de“ aus den Google Ergebnisseiten (SERPs).

Metrics Tools SEO

Seit gestern ist mein Blog, das ich seit 2004 geführt habe mit einem Backup aus 2012 wieder online.

Die Preisfrage: beginnt Google das Blog wieder zu ranken, wenn der Google Crawler wieder einmal vorbei schaut?

  • Ranken dieselben Keywords?
  • Weniger oder mehr, weil Google dies Blog als Neuling betrachtet?,
  • Oder reanimiert es alte Werte?

Ich tracke das mit den Metrics.Tools, die ich seit ein paar Tagen ausprobiere.

Google Suche: Snippets hängen von der Suchphrase ab

Rich Snipptes Test Google SERPS
Screenshot: Rich Snipptes Test Google SERPS

The excerpt from the page will show up here. The reason we can’t show text from your webpage is because the text depends on the query the user types.

Das „Exzerpt“, das Google unter Überschrift und Link des Suchtreffers anzeigt ist nicht immer dasselbe, sondern hängt von der Suchphrase ab. Wieder etwas gelernt.
– Via Google Testpage für Rich Snippets

Besser für SEO – WordPress oder Drupal?

Es gehört derweil zum Einmaleins des Web-publishing, dass Inhalte, neudeutsch Content genannt, nicht nur durch treue Leser und Marketing sich in der digitalen Welt verbreiten, sondern auch über Suchmaschinen (und neuerdings soziale Netzwerke, wie Facebook) – SEO, also die Optimierung des eigenen Inhaltes für die Aufbereitung und Indexierung durch Suchmaschinen, in Deutschland fast ausnahmslos Google, ist also ein KEF, kritischer Erfolgsfaktor – und der fängt schon bei der Auswahl des CMS an.

WordPress oder Drupal, welches dieser beliebten CMS hat hier die Nase vorn? „Besser für SEO – WordPress oder Drupal?“ weiterlesen

We Love Tasse

we love tasse foto
we love tasse foto

We Love

Kaffee aus meiner „we love“-Tasse, das Genussmittel Nummer 1 im Büro. Kollegen – das ist eine eigene Welt. Vor allem die Welt der eigenen Kaffee-Tassen und ihre missbräuchliche Nutzung haben da schon zu menschlichen Dramen geführt. Ganze Abteilungen entzweit und Mobbing-Orgien ausgelöst.

Da gibt es nur zwei Lösungen. Entweder jeder hat seine eigene (I love). Die letzte von der coolen PR-Kampagne oder die mit einem treuen Bengel drauf gebügelt. Oder so lustige Sprüche-Tassen, wahlweise in Kombination mit dem Wappen des Lieblings-Vereins (FC St. Pauli in meinem Fall).

Oder alle kriegen die gleiche Einheitstasse (we love).
Besonders gerne genommen, wenn das Unternehmen 10 Jahre alt geworden ist (10 Jahre we love).
Ich stelle mich quer. Habe eben beschlossen, mir eine Wonderwoman-We-Love-Tasse zu kaufen.

Für die Magie.

(Link: die we love Tasse von Pro7 gibt’s natürlich auch)

SEO-Pitch „Radieschenrülps“

Radieschenrülps SEOZum Suchbegriff „Radieschenrülps“ findet Google keine Website. Bisher.

Ich habe mich gefragt, wie man am Besten – und am einfachsten – den besten SEO des Landes findet und dann ggf. engagiert. Nach den Erfahrungen mit der Hommingberger Gepardenforelle, einem Heise-Experiment von vor 3 1/2 Jahren und dem Enstehen von digitalen Hoaxes, wie dem Twitter-Kunstbegriff Percanat ist das eine beliebte Methode, das Verhalten von SERPS in ihrer natürlichen Umgebung zu studieren. Quasi den Urknall eines Google-Rankings.

Erinnere mich noch an das , „Befreiphone“-Gewinnspiel zur OMD (das Ranking, die Sieger ;). War das schon ein Pitch oder ein PR-Gag (Gewinne ein IPhone-Kram)? Weiß jemand von einem anderen, einem früheren Versuch mittels SERP-Ranking eine SEO-Agentur zu pitchen?

Seo Isses

Ich habe mich schon oft über die merkwürdige Sprache geärgert, wenn es um Nutzer geht, die via Google SERPs oder – noch schlimmer – über Google-Anzeigen zu einem kommen. Von Nutzern zweiter Klasse ist da manchmal die Rede, zumindest ist das dem Tonfall und der geekelten Körperhaltung vieler Diskutanten anzusehen, dass sie das zumindest meinen, wenn sie von „echten Lesern“ reden.

Dazu fällt mir heute dieses Statement von welt online Macher Robert Bosch auf. Und ich bin entsetzt – ;) – denn ich bin seiner Meinung:

Was ärgert Sie an der Diskussion um den „Welt“-Erfolg am meisten?
Dass viele Leute SEM von SEO nicht auseinander halten können. … Dazu ärgert mich noch, dass SEM-Traffic nicht so viel Wert sein soll wie normaler Traffic. Das Gegenteil ist der Fall: Traffic aus Suchmaschinen-Marketing ist zum Teil sogar wertvoller. Zumindest, wenn ich das richtige Suchwort belege. Ein Beispiel: Wenn ich „Detroit Motorshow“ belege und der Nutzer findet dann einen Artikel dazu inklusive Galerie und Messe-Highlights, dann sind alle glücklich. Der Nutzer hat seine gewünschten Informationen gefunden. Die Seite hat einen Besucher mehr. Und unsere Werbekunden erreichen exakt ihre Zielgruppe.

nebenbei: Zum Thema „echte Leser“

update: Ja, es kommt vor, dass Blogger Beiträge „nur“ wegen Google posten. Oder wie welt.de-Autoren ihre Headlines dem Inhalt optimiert anpassen. Oft ist es aber so, dass (meist zweideutige) Formulierungen, der polemischen Politur des Artikels geschuldet, Google Nutzer auf das Blog locken, die tatsächlich dann *nicht* das finden, was sie suchen (bspw. „Schablonen für Intimrasuren“ oder Infos über „nackt segeln“). Und nein, das ist hier nicht gemeint.

duplicate content, der Berliner Kurier, ein Mantel für die Mopo und wieso denn kein SEO für Print?

Morgenpost, Berliner Kurier

Als ich Mitte 2003 begann in Berlin zu arbeiten und ich jeden Tag den Berliner Kurier lesen konnte, viel mir als Hamburger sofort die Verwandtschaft zur Hamburger Mopo auf. Nicht nur war das Format ähnlich, auch die sanfte Selbstironie, die durch das Blatt und die Texte fließt, war mir vertraut. Ich mochte den Kurier sofort, seine konsequente Ost-Sicht genauso, wie das Überdrehen der Bush-o-phobie bei seinem erneuten Wahlsieg. Allein der Berliner Kurier hat weniger studentische Leser, als die traditionell im Uni-Milieu verbreitete Mopo. Ein Potenzial, das sich aber auch in Berlin durchaus heben lassen könnte – das nur nebenbei. Auch der bedingungslose Regionalbezug ist bei beiden Boulevard-Blättern ähnlich. In Hamburg noch wichtiger, will man von jemand anderem, als von Springers Erben informiert werden.

Heute, wie schon immer, in Hamburg wie in Berlin ist der Sport in der Stadt eigentlich das Wichtigste, die Kulturkalender, der Stadtteiltratsch über lokale B-Promis. Große Kultur findet man weniger in beiden, genauso, wie internationalen Gossip. Den dann meist kommentiert, denn recherchiert.

So ist es nur konsequent, wenn beide Boulevardblätter in Mantelthemen, wie dem internationalen Panorama kooperieren. Der kommt bei der Mopo aus Berlin und führte an der Griegstraße zu Unmut. Zu Unrecht, denn Konkurrenz droht der Mopo lokal. Dem Hamburger Abendblatt mit seiner immer besser werdenden Berichterstattung über den magischen FC beispielsweise, kann man nur durch konsequente Lokalberichterstattung sich vom Leibe halten. Von der BILD ganz zu schweigen.

Wirkt dann doch aber komisch, wenn man beide Mäntel dann nebeneinander liegen hat.
Als Randbemerkung: Aus SEO-Sicht auch bemerkenswert, dass sich der Artikel nur auf dem Angebot von BerlinOnline findet. Die Mopo kriegt wohl nur den duplicate content ;(

disclaimer: der Autor hat BerlinOnline von 2003 bis 2007 beraten.

Nur zu 82% suchtgefährdet

… das ist die gute Nachricht, dass Blogger, die sich „bist Du süchtig nach Bloggen?“ fragen, das bei einem amerikanischen „Dusselwidgetanbieter“ in einer Umfrage versuchen herauszufinden, nur zu 82% sind.

Es bleibt also noch ein wenig Luft zum Arbeiten und zu Robert und der 100% Tagesdosis.
Außerdem bestätigt das auch, dass Blogger wirklich jeden Schiet bloggen.
Auch wenn immer 82% Suchtgrad herauszukommen scheinen, nicht hellhörig werden (1,2).
Ist das eigentlich schon black hat SEO?
Sowas.

Horst Schlämmer der böse Nachbar

Ok, die Bildchen sind harmlos, aber die linkische Nachbarschaft könnte aus Sicht von Google schon als schlechte Nachbarschaft bezeichnet werden. Zumal nicht klar ist, was zukünftig auf der Seite abgehen wird. Für mich reichte das auf jeden Fall, um meine Verlinkung zu überprüfen und alle Schlämmer Links entsprechend upzudaten.
schrieb sosblog.info

Für Robert scheint das auch auszureichen sein Archiv zu druchflöhen.
Das hat eben bei mir auch stattgefunden.
„Backlinksterben für Horst Schlämmer – und bei VW (oder ihrer Agentur?) immer noch kein Verständnis vom langen Pfad. Sowas!

Google wird schneller im Long Tail

Zufällig habe ich einen Hinweis darauf gefunden, dass die als Hoax klassifizierte Algorithmusänderung von Google, hin zu aktuelleren Indizierungen, doch wahr sein könnte.

Habe eben zu der Suche nach einem WordPress Plugin meinen eigenen Post von vor 30 Minuten an Platz #2 der SERPs gefunden. Das bedeutet die Twitterisierung der Google Ergebnisse. Aktuell, immer neu sortiert, absolut SEO-feindlich diese Tatktik, was mir im Grunde sehr sympathisch ist!

Google schneller im long tail

Selbstreferenziell Galore ;(

„Youporn“ (youporn.com) bei Google delisted and banned

Wenn es eine Website schafft, so dunkel zu werden, dass Google sie delisted, sie einfach unsichtbar macht, dann ist das tiefschwarzes SEO oder eine Popularität, die Google nicht mehr braucht. Youporn.com und Rotten.com bspw. findet man nicht bei Google, das ist wohl im Sinne aller Jugendschützer – hilft aber wenig. In etwas soviel, wie das Verbieten von roten Laternen in Amsterdam, oder käuflicher Liebe auf St. Pauli

Komisch. Ich frage mich immer, wieso Menschen nach einer Domain „suchen“ anstatt sie direkt einzugeben.

Einerlei. Seit 25.4. ist youporn.com bei Google.de delisted.

Also kein Traffic mehr aus Deutschland?

Pixelotto und der „garbage traffic“

Wer schon einmal Ärger mit Google AdSense hatte, der weiss, was es heisst sich ausgeschlossen zu fühlen. Da kennt Google nix. „You are OUT!“ – keine weitere Kommunikation, Ende.

Wenn man als mittelständischer Blog darauf angewiesen ist, seine Hobbykosten ein wenig durch diese Einnahmen zu senken, dann kann diese Warnung vor dem „Pixelotto Prinzip“ ganz sinnvoll sein.

Von „garbage traffic“ ist da die Rede, also von Menschen, die auf die Seite kommen, weil sie eine Million Dollar gewinnen wollen und sich ben nicht für bspw. Last-Minute Reisen interessieren.
Das leuchtet sogar mir ein, der sich ansonsten über bspw. Suchmaschinentraffic an sich ja freut.

„Pixelotto und der „garbage traffic““ weiterlesen

opodo, disabled — airlines.de auch

Nachtrag: 14:10 — airlines.de auch unbuchbar. Mich regt nur auf, dass einen alle durch 1000 Formulare schicken, bevor sie abbrechen. Grr*

Irgendwie ist im guten alten Internet der Wurm drin. Wo ich auch hinsehe, Serverprobleme.
Nachdem die Ringfahndung wieder läuft, wollte ich mir meinen Flug zu den DLD’s in MUC buchen. Abkürzungen sind übrigens wichtig in diesem Zusammenhang.
opodo, mein Lieblingstool was online Flugbuchungen angeht, suchte mir auch einen schönen Flug heraus. Diesmal mache ich es richtig, dachte ich, reise schon Sonntag an, dann verpasse ich auch nicht die schöne Speech vom Hubert.
Dann fragt mich opodo nach meiner Kontonummer. Abgebrüht, wie ich nach 11 Jahren Leben online geworden bin, schicke ich meine Kontonummer rüber. 0xxx xxx xxx. Buchen. …

Achtung
Bitte lesen Sie folgende Mitteilung/en
* Die erste Ziffer Ihrer Kontonummer sollte eine Zahl zwischen 1 und 9 sein.

erschien auf dem Schirm. Da stimmt wohl der Vektor nicht, grient Peter von hinten.
Ein Anruf beim Callcenter (wie ich die inzwischen hasse!) ergab, dass opodo auch Buchungsschwierigkeiten hat.

Auf später.

„opodo, disabled — airlines.de auch“ weiterlesen