Blogliteratur vorgelesen

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Der Brief (S01E02) #Video #vorgelesen | rotten hamburg – beautiful st. pauli |☠ ring2
Der Brief (S01E02) #Video #vorgelesen. Posted by Erik . “Was soll denn die Scheiße?” rief Piet, griff zitternd nach den Zigaretten in der Innentasche seiner zerschlissenen Lederjacke, zündete eine an …

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Das leise Sterben der Blogbar | rotten hamburg – beautiful st. pauli |☠ ring2
Blogs sind nicht tot. Aber die Blogbar, die Speerspitze der Blogosphäre gegen doofe Index-Spammerei (so wie viele andere, war auch dieses Blog lange dort entachtet ;) und Medien-Hochmut, scheint in ei…

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shorty: ring2s testing his own URL shortener

Vor ein paar Wochen hatte ich ein kurzes Gespräch mit Hanno über so genannte URL-shortener, wie bit.ly bspw. – wir waren beide besorgt darüber, was denn passiert mit den tausenden Verweisen (Links) in Twitter oder Facebook, wenn diese Dienste mangels Geschäftsmodell unter dem digitalen Erfolg ihren Dienst versagen.

Nun hat es einen getroffen, Tr.im stellt seinen Dienst ein – und tausende shortURLs sind tot, unübersetzbar für den Browser, weil der Schlüssel fehlt. Ein Vorgeschmack auf das große digitale Sterben?

Frei nach der Devise, host yourself what belongs to you, habe ich eben shorty testweise installiert. Ein Script, das einen eigenen URIshortener ermöglicht. Unter s.ring2.de werden nun meine Links gekürzt und ihre Übersetzung zurück in echte Adressen verwaltet. Immerhin bin ich dann selber Schuld, wenn was schiefgeht.

Managing the Hype

Die digitalen Kommunikationsinstrumente verändern die Art, wie wir leben, wie wir miteinander umgehen, wie wir Geschäfte machen und wie wir uns austauschen.
-Peter Glaser-

the social circle of attentionDas social web wächst und strebt auseinander. War die Blogosphäre im Jahre 2005 zwar ein vernetztes Universum, so war doch der Ort des Inhaltes, seine digitale Heimat meist klar auszumachen. Heute kommentieren meine Leser meine Beiträge dort, wo sie sie erreichen. Bei Facebook, Flickr oder Twitter. Sogar in der Sphäre originärer Aggregationsdienste, wie friendfeed oder neuerdings posterous.com entstehen Kleinstdiskussionen, die dann teilweise wieder in andere social networks zurückschwappen. Ein hin-und-her-wogen von Reaktionen und Ergänzungen macht dann für den Autoren das Ganze schnell unübersichtlich. „Managing the Hype“ weiterlesen

Pauli-Poken

pauli-poken

Pepe hat mir freundlicherweise einen Pauli-Poken zugeschickt. Niedlich und braun-weiss. So eine Mischung aus Manga und Serienkiller – ganz Pauli-steil eben. Das Millerntor hat er auch schon gesehen – dummerweise aber keine anderen kleinen dieser putzigen Flirt-Visitenkarten getroffen.

Wie treffen die sich eigentlich? Doch nur, wenn ich wild mit diesem Mischmasch aus Gogo und Pokemon durch die Gegend wedele, oder auch automatisch, wie die „Stalker-Supporter“ bei Aka-Aki?

Wieviele Pokens gibt es denn? Oder ist die eigentliche Anwendung sowas, wie Speed-Dating?

Heute Abend ist übrigens Poken-Party in HH – … aber Vorsicht, der nähere Kontakt zwischen zwei Pokens kann am Ende in so einer Art sozialer Immunschwäche enden. Präser für Pokens, das wär dann noch mal eine Innovation.

Webnews – social spam und der letzte Versuch

Gerade erhalte ich eine Einladung zu einer „neuen Gruppe“ bei Webnews.
Nicht nur hat sich der Einladende im Verein geirrt – und zwar gewaltig.
Er heisst auch noch so, wie ein gerade anlaufender Kinofilm. Sowas:

Du wurdest zur Gruppe BVB auf Webnews eingeladen!

Diese Einladung schickt dir Till (kungfu_panda@hotmail.de), damit du zu BVB immer auf dem Laufenden bist. In einer Webnews Gruppe findest du die besten Nachrichten und Videos zu diesem Thema im Netz.
Klick hier und schau dir die Gruppe einmal an.
Webnews ist kostenlos. Werde Teil der Webnews-Gemeinde und auch du kannst Nachrichten & Videos verlinken, bewerten und kommentieren!

Beste Grüße aus Köln
Dein Webnews-Team

5 Euro – mindestens – für „mindestens haltbar“

best before

Nun, wird sich jetzt sicher einer finden, der das sagt – denken tun es sicher auch einige – dass der Titel schon suggeriert, das ein Projekt Namens „mindestens haltbar“ eben auch ein Datum hat, an dem es sozusagen überkippt. Sauer wird, oder ungenießbar.

Der Inhalt kann hier nicht gemeint sein, der ist nämlich spitze. In letzter Zeit unter Chefredaktion von Herrn Dahlmann initiiiert, sortiert und ausgewählt.

Es muss wohl an der mangelnden Verwertung seitens knallgrau liegen, so meine Mutmaßung, dass „mindestens haltbar“ als Investition unhaltbar wurde.

Und dann ist da noch die von mir betreute Literaturseite Mindestenshaltbar. Hier wurde mir vor einigen Tagen mitgeteilt, dass man die gesamte Seite nicht fortführen möchte. Finanziell vernachlässigbar, aber ärgerlich.

Ich frage mich, ob es nicht Zeit wird, ein Experiment zu wagen.
Das Experiment für eine erste digitale Abo-Zeitschrift. Fünf Euro/Monat und abonnierten RSS-Feed.

Ich werfe so vielen Unternehmen so viele Euro so viel zu lange in den Rachen, bis ich meine Abos ändere oder kündige, da machen fünf Euro den Kohl nicht fett. Und vielleicht können dann die Abonnenten ja auch die Themen bestimmen. So wie das in social football clubs auch schon Gang und Gäbe ist.

iPhone und sein wahres Gesicht

Wenn es ein gutes Beispiel gibt für die Wirkung von social media auf die Wirkung und, ja geradezu eine Karikatur dieser bunten Schattenschnittwelt, die Erdung, die Imagebildung gerade erfährt, dan ist das der Hype um das Apple Iphone.

Das wahre Gesicht ist über 30, übergewichtig und hat wenig Ambitionen, ledig mit viel Zeit, wie der wahrscheinlich erste Iphone Besitzer in New York, immerhin ist er Nummer eins in der Schlange vor dem Apple Flagship Store:

Social Meierei

Vielleicht liegt es daran, dass wir Deutschen uns lieber mit anderen in einen Clubraum verpieseln, als alleine unsere Meinung zu Markte zu tragen.
Vielleicht stimmt es ja, dass wir Kollektivwesen sind, die sich neuerdings, in der Postmoderne 2.0 um soziale Objekte herum gruppieren, um Spaß zu haben.
Vielleicht haben wir einen eingebauten Schutzmechanismus, der uns davor beschützt einzelnen Autoren zu folgen, und seien es Blogger.
Vielleicht blockieren hier in Deutschland alte Linke den Spaß den man am Bloggen haben könnte.

… oder könnt ihr euch erklären, weshalb StudiVZ trotz der geballten Frustrelevanz Spitzenreiter – und ihr ahnt, wie schwer mir dieser Begriff in diesem Zusammenhang über die Tastatur kommt – in Sachen PIs in Deutschland ist?

„Social Meierei“ weiterlesen

reboot9 statt G8

Wenn ich mir die Mädels, die da von uniformierten, ebenfalls Mädels, abgeführt wurden am letzten Sonntag, noch einmal vor den inneren Diaprojektor schiebe, dann juckt es mich ja schon, nach Heiligendamm zu fahren und ordentlich mitzudemonstrieren. Stelle ich mir dann, wie ein politisches Hurricane-Festival vor. Spannend.

Stattdessen fahre ich brav zu „social geschwafel“ und „Bierchen mit netten Freunden 2.0“ nach Kopenhagen.

Wenns langweilig wird, kann ich ja mit den Bewohnern von Christiana demonstrieren.
Da ist ja auch was los, in diesen Tagen.

Foto: indymedia.de

„reboot9 statt G8“ weiterlesen

„Thank you for your statement“, not!

Im UN-Conzil für Menschenrechte (UN human rights council), dem zugesehen wird da von unwatch, darf jeder sagen was er möchte, so unreflektiert, unwahr, hetzerisch das auch sein mag. Jeder Beitrag wird dann vom Speaker dankend für die Weltgemeinschaft sozusagen „in Empfang genommen“. Nur gegen das Plenum selbst, das solcher Farce (siehe Video) erst das Forum gibt, dagegen darf nichts Negatives gesagt werden: Sowas!

via

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Basic rules for myspace

But as Mr. Basic’s experience shows, turning MySpace into a global power could be far more complicated than marketing a movie overseas. While the company has 100 million registered users, most are in the United States. People outside the United States already have different habits about socializing online.

Eine alte Weisheit, die amerikanische Start-Ups immer wieder lernen müssen. Menschen overseas ticken eben anders. Dass ausgerechnet die New York Times Roberts Beispiel hier erwähnt, freut den geneigten Freund deutscher Bloggerskunst. Respekt -via-.

„Basic rules for myspace“ weiterlesen

DFL und „Das Fiese Lumpenpack“

JollyRoger.jpg
Es gibt Momente, da ist man reflexartig froh, dass der eigene Klub in der Regionalliga spielt. Ein Aufatmen geht durch das Rückenmark: dann droht wohl deswegen keine Abmahnung durch die DFL.

Setzt der Kopf dann das Denken ein, weil ihn soviel Erleichterung stutzig macht, dann realisiert man schnell: Das ist nur eine Frage der Zeit, wenn Du und die so weiter machen.
Die, das sind die Großkopferten der Medienindustrie, Verbände und Konzerne, in letzter Zeit in unheilvoller Eintracht mit der Politik.

Hier treffen social web und klassischer Rundfunk zusammen.

Hier offenbart sich ein Menschenbild, das zutiefst zynisch und rau ist:
Die Deutsche Fußball Liga DFL, die die Bild- und Übertragungsrechte an den Partien vermarktet, hat angekündigt, hart gegen die Urheberrechtsverletzungen im Internet vorzugehen und zu diesem Zweck eine internationale Allianz mit anderen Betroffenen zu schmieden. „Wir holen jetzt zum großen Gegenschlag aus“, sagte DFL-Sprecher Tom Bender der Berliner Zeitung.

Murdoch vs. Google vs. Yahoo
YouTube und der erste social war

Das digitale Schlachtfeld ist nicht von Hügeln gesäumt, auf denen die neuen Feldherren den Ledierten und Geschlagenen, den ebenfalls ledierten Siegern und den spielenden Fledderern beim Abzug zusehen. Mir gefällt das Bild trotzdem.

Während Millionen von Amerikanern und andere fleissig am social web weben, nur aus Spaß an der Freude und ein wenig gesunder Profilneurotisierung, braut sich neues Ungemach zusammen. Murdochs News Corp., Neueigentümer von myspace droht mit dem ersten Krieg ums social web. Geisel soll hierbei ausgerechnet der Hyperlink werden.

„Murdoch vs. Google vs. Yahoo
YouTube und der erste social war“
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