Der zweite Link

Herr Lumma weiss immer nicht so recht, was dieses Blog und sein Autor eigentlich will. Ehrlich gesagt, das geht mir auch öfter so – und anderen auch. Ist aber nicht schlimm, eher eigenwillig.

Immerhin, es gibt noch weitere Sites, die nicht so recht was mit sich anzufangen wissen. Oder versteht das hier jemand?

Die hochwertigen Inhalte (u.a. von der dpa geliefert) dienen der Selbstselektion einer dem Anspruch des Portals entsprechenden Zielgruppe: die Innovationselite der „first mover“, die stets bestens über relevante Trends informiert sein wollen. Dazu tritt noch die stilbildende Funktion und Evaluierung von Trends und Produkten, was dem User Zeit und Transaktionskosten sparen hilft.

Die angestrebte Userselektion bzw. Userkanalisierung erfolgt durch tagesaktuelle News zu innovativen Themen aus den Bereichen Auto, Kunst, Design, Fashion, Consumer Electronics, etc. Diese Inhalte sind Spiegel einer horizontalen, sich ergänzenden – stark markenbasierenden – Bedürfnisstruktur .

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Investivlohn

9944_78c79f7a55_m.jpgAus Sicht von Arbeitnehmern macht das nur Sinn, wenn man die Macht der Beteiligung bündeln kann. Zu politischer Macht. Herr Sommer übernehmen Sie.

Geld ist komprimierte Macht. Das war schon vor Karl Marx ein Allgemeinplatz.
Auch das Thema Mitarbeiterbeteiligung, so lernen wir im heutigen Tagesspiegel, ist eine so neue Idee nicht. In Deutschland fristet das Thema ein Schattendasein als exotische Geldanlage oder als etwas, was man eben so mitnimmt, wenn es das schon mal gibt. Meist in großen Unternehmen pütschert jeder so ein wenig mit Investivkapital herum, wie das so modern nun heißt.

Der Grund, weswegen das ganze so wenig Ernst genommen wird, auch bei denen, für die das seinerzeit einmal gedacht war, ist so einfach, wie banal. Mit den paar Kröten, die der Einzelne in Mitarbeiterprogrammen, wie Aktienoptionen, stecken hat, lässt sich kein Herr Ackermann davon abhalten tausende Kollegen zu feuern. Auf der Hauptversammlung wird man entweder gar nicht wahrgenommen, oder als Störer entlarvt, der die anderen kleinen Pupser und Wichtigtuer vom Buffet abhält. Nee. Da fehlt was Wichtiges.

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Das Leben des anderen

… weiterleben, organisieren und vollenden, wenn möglich.
Komisch, aber die Geschichte mit dem halben Leben, dass es sich im eigenen irgendwie immer auch um das Leben des anderen dreht, kommt mir sehr bekannt vor.

Ich weiss noch nebulös, wie es sich anfühlt nur für sich und seine kleinen Bedürfnisse Verantwortung zu tragen. Es war im Sommer 1988. Sehr lange her. Ein halbes Leben.

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Fluch der Karibik 2 vertreibt Nemo

Startwochenenden sind für normale Menschen zwei Tage, an denen sie sich ausruhen, vielleicht in die Ferien starten. In diesen Wochen an die Ostsee fahren oder -für mich unverständlich- ins Kino gehen.

Für Kinovermarkter und Verleih-Manager sind Startwochenenden aber die Zeit in denen sie um mindestens zwei Jahr altern. Wenns gut läuft hat es sich wenigstens gelohnt:

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Von Bloggern, Waschmitteln und einem schwarz-rot-geilen Sommer

Ich gebe zu, ich lese das Blog von Thomas Knüwer regelmäßig und gerne. Manchmal beziehe ich mich auch auf einen seiner Beiträge. In letzter Zeit häufen sich die Zitate, eigenwillig und auffällig.

Mir ist dabei aufgefallen, dass diese „Diskussion“ mit dieser viel gemein hat:

Da hat einfach jemand eine nette Idee gehabt, um auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Nicht die beste Idee in Sachen [bitte Thema einfügen, dynamisch] – aber eine gute. Das zuzugeben, hat die politische Korrektheit verhindert: Denn wer steht schon dazu, Geschäfte zu machen?

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Cismar, meine Perle

CismarDer große Vorteil, an heißen Sommertagen wie diesem Sonntag ist, dass alle, alle die Kinder haben und alle, die Harry Carstensens Rat Ernst nehmen, schon an der Ostsee weilen. Für einen Kurzurlaub.

Das ist gut, denn dann ist die Bahn frei.

Wenn man dann einen Tag am Meer verbringt, ohne Kurtaxe und ohne die obligatorischen Strandkorbreihen in Scharbeutz oder Timmendorf, dann ist es als stünde es still, das Leben. Eigenwillig still.

Das Gefühl bleibt. Sogar noch zuhause vor dem Rechner. „Cismar, meine Perle.“
Morgen bin ich schon wieder unterwegs, weg von Dir. In die entgegengesetzte Richtung.

Weg von der Stille. Weg vom Meer.

Podolski, Podolski, verdammt nochmal Podolski …

2006-06-24-21.jpg Klose auf Podolski, Tooor. Das kann ich immer wieder sehen.
Am letzten Spieltag beim HSV gegen Werder, da habe ich Klose das erste Mal live gesehen. Dieser Spieler geht nur direkte Wege zum Tor oder zum Ball, Umwege kennt der nicht.
… und diese Gradlinigkeit trifft auf das junge Hüpfen Podolskis. Ein Traum.

Die nächste Schlagzeile des Sportsommers lautet wohl deshalb auch: „Klose stürmt für Arsenal“. Wartets nur ab.

Foto: dfb.de

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Scissor Sisters: „Ta-dah“, hier ist das zweite Albu

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Die süßen Jungs um Frontmann Jake Shears haben mir den vorletzten Sommer versüßt.
So viel ist schon mal sicher.
Das war frisch, zappelig und hatte Druck – New York eben.
Nun meldet Universal, dass das neue Album gerade vollendet sei. Es scheint allerdings eine schwere Geburt gewesen zu sein, wie via NME zu lesen war:

„I’m completely excited. I feel like I’ve birthed a baby! That would be the closest thing, it was very weird and painful but I think my baby is really cute! The old rock cliché is very true, it’s harder doing a second album, but that’s why we took our time with it.
I’m really glad we did. I think when a record comes out people remember it if it’s good, they don’t necessarily remember that it came out four months after it should have.“

Jake Shears

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Sonnenlicht über dem melt! Festival?

Das melt!-Festival ist eines der wichtigsten Musikereignisse in Deutschland. Es steht für Sommer, anspruchsvolle – meist britische – Musikkultur und viel Spaß. Nun bloggen die melt!-Macher seit kurzem und machen mit einer Sensation auf. Sie denken darüber nach, ob Grup Tekkan mit einer Sonnenlicht Performance in das Line-Up aufgenommen werden soll.

ein Angebot die Grup Tekkan zu buchen. Schwierige Frage: Sind die Melt!-kompatibel oder nicht?
Leider kann man die nur für einen Auftritt mit einem einzigen Song und anschließender Autogrammstunde buchen. Welchen Song aus ihrem reichen Repertoire die wohl performen würden?

Von dieser Stelle ein schöner Gruß nach Köln & Ferropolis: „lasst dette ma lieber sein, der drops ist doch schon gelutscht, ent!“

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Schlussmannsfrage

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Drüben im W-Blog wird die T-Frage und ihre kürzliche Auflösung ja schon heiss diskutiert. Dazu passt ein Artikel in der Rheinischen Post, den ich mir und euch nicht vorenthalten möchte:

Der Fußball war mal die schönste Nebensache der Welt. Das ist lange her. Als der Satz noch galt, saßen die Menschen auf harten Holzbänken in zugigen Stadien und schauten anderen Menschen beim
Sporttreiben zu.

Fußball ist mittlerweile so wichtig, dass erwachsene Menschen das Wohl einer Volkswirtschaft mit dem Ausgang einer WM verbinden. Folglich ist gestern eine der wichtigsten Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte gefallen. Jens Lehmann steht im Tor jener Nationalelf, die dem Land im Sommer gefälligst den Titel gewinnen soll. Der Aufruhr um diese Wahl unter zwei Klasse-Torhütern spiegelt eine hart an Hysterie grenzende Aufgeregtheit, die das Land zwei Monate vor dem Turnier erfasst hat.

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Weblog Kettenbfrief: Sommerstöckchen

Vielleicht habe ich das ja auch falsch verstanden. Sebastian wollte Carola mal ein Stöckchen zuwerfen. Dann haben sich Pia und ein paar andere auch noch daran beteiligt. Ist das nun ein Stöckchen oder ist das zu einem Weblog-Kettenbrief geworden?
Die Idee ist nämlich ganz nett. Sebastian hat sich, wie wir alle, über das Schmuddelwetter geärgert. Wenn der Sommer nicht zu ihm kam, hat er sich gedacht, dann denke ich eben an ihn. Da er anscheinend auch gerne an Carola denkt. Hat er ihr folgende Fragen (die ich hier einfach auch mal beantworte/ ich liebe Fragebögen ;) gestellt und gleich mit beantwortet: Capice?

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Ottensen: Eisliebe bekommt Konkurrenz

Eisladen Ottensen
Wer Ottensen kennt, liebt die Eisliebe. Im Gegensatz zu dem Eiscafé am Mercado ist hier das Eis wirklich mit Liebe und viel Sahne gemacht.

Leider ist in diesen Tagen die Schlange für jeden, der nur mal schnell ein Eis schlabbern möchte ziemlich abschreckend.
Gut, dass in der Nähe des Fischers Park eine Alternative eröffnet hat, die sich sinnigerweise schlicht „Eisladen“ nennt.

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Riskante Flirts im Internet.

Neue Initiative „Safer Dating“ will mehr Sicherheit beim Online-Dating

Die Partnersuche im Internet zieht Millionen von Singles in ihren Bann. Noch nie war es so einfach, andere Menschen kennen zu lernen. Doch im arglosen Umgang mit dem neuen Trend lauern auch Gefahren. Zwei spektakuläre Verbrechen haben die Diskussion um die Sicherheit beim Online-Dating kürzlich wieder angefacht. Eine neue Initiative von Interessengruppen und Anbietern nimmt sich nun des Themas an.

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Berlin im Spätsommer: Sehnsucht nach der gelben Gefahr

Wespen gehören zum Berliner Herbst: eine Liebeserklärung wider Willen …

Ich werde sie vermissen, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich diese Tage durch Berlin laufe und die Kastanien bereits in matschigem Braun erscheinen, dann weiß ich, ich werde sie vermissen, die Wespen dieses Sommers.

Es ist noch keine 10 Tage her, da saß ich in meinem Lieblingsfrühstückslokal. An jenem Morgen hatte ich mir eine exquisite und seltene Hochlandkaffeesorte ausgesucht und freute mich auf mein allmorgendliches Rührei. Als mein herrlich dampfender Milchkaffee vor mir stand, wollte ich ihn mit Zucker verfeinern (ein weiser Italiener erzählte mir einmal, dass 1/3 der Tasse mit Zucker aufgefüllt werden muss – das traue ich mich aber nicht). Auf einmal fielen acht Wespen aus dem Zuckerstreuer, direkt in meinen Kaffee. Nicht, dass es mir etwas ausmachte, es wunderte mich nur.

Nächsten Morgen sah ich, dass das Kaffeehauspersonal im süßesten Kampf dieses Sommers aufgerüstet hatte. Kurzerhand hatte man den Zugang zum „Gelben Leckerland“ mit Servietten-Propfen versperrt. Am nächsten Morgen dann waren die Zuckerstreuer kurzerhand gegen Dosierpackungen aus Papier ausgetauscht. Respekt für diesen kleinen Sieg.

Heute, zwei Wochen später sehne ich mich bereits nach dieser Plage zurück. Der kleine Winter ist da, das Auskühlen des Sommers in den Früh-Herbst. Das Hoffen auf einen schönen Spätsommer hat begonnen. Die Farbe dieser Hoffnung ist Gelb (mit schwarzen Streifen).

Face-to-Face-Flirtchat.

Den ersten Face-to-Face-Flirtchat in Deutschland hat das Dating-Portal iLove unter www.ilove.de gestartet. Statt eines üblichen Chatrooms, in dem sich mehrere Personen tummeln, bleiben die frisch Verliebten beim neuen Face-to-Face-Chat unter sich. So erhält man bzw. Frau Gelegenheit, in einem intensiven Chatgespräch herauszufinden, ob die Traumfrau bzw. der Dreamboy wirklich zu einem passt.

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