Todesfalle Facebook Feuerwehrfest

Todesfalle Facebook - BILD
Todesfalle Facebook - BILD

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann zwischen 2004 und 2009 fünf Kinder und Jugendliche in Rinteln missbraucht hat. Einige seiner Opfer hatte er als Jugendbetreuer der Feuerwehr Rinteln kennengelernt. (NDR.de)

Der Unterschied zu jedem analogen Stalker und Vergewaltiger, wenn er digital zuwerke geht, sind seine Spuren, die er in Facebook oder anderen Communities hinterlässt.

Friedhof Facebook

Auf Facebook liegen bald mehr Tote als auf Zürichs Friedhöfen. Denn wenn ein Mitglied aus der Online-Community verstirbt, bleibt sein Profil weiterhin aktiv. Es kann nicht gelöscht werden – sofern der Verstorbene sein Passwort nicht an Freunde weitergegeben hat. Doch das macht fast niemand. Facebook ist ein Ort für die Lebenden, der Tod ist in der schönen Welt des sozialen Netzwerkes schlichtweg nicht vorgesehen. (NZZ)

Todesgeplapper

#1
Jörg Sievers, der Torwarttrainer, schnappte einen stillen Moment lang nach Luft, bevor er sich fasste und antwortete:
„Das wäre reine Spekulation, was ich jetzt sage. Wir spekulieren eh sehr, sehr viel. Deswegen möchte ich auf diese Frage nicht antworten.“
(FAZ)

#2
„Sterben ist in aller Munde. Von einem Tabu kann nicht mehr die Rede sein. Aber muss man nicht gerade deswegen Verdacht schöpfen? Ist die mediale Allgegenwart, ist das öffentliche Geplapper über Sterben und Tod der Ausdruck für eine technisch-planerische Distanzierung vom Unfassbaren?

Seitdem der Eros aus seiner Verborgenheit herausgezerrt und zum allgegenwärtigen Sex wurde, ist seine Faszination geschwunden und droht in konsumistischer Banalität zu verflachen. Romeo und Julia kann es unter Marktbedingungen nicht mehr geben und eben deshalb – so scheint es – ist es auch nicht mehr möglich zu sterben. Wir befinden uns schon längst inmitten einer a-mortalen Gesellschaft, in der abgelebt, aber nicht mehr gestorben wird. Eine sterbefreie Zone. Der Tod des Sokrates, der den Schierlingsbecher trinken muss und sich in einem langen Gespräch von seinen Freunden und Schülern verabschiedet – unmöglich geworden. Die Hinrichtung des Sokrates wäre heute ein detailliert geplanter Ablauf, der für das Gespräch, in dem der Philosoph seine Zuhörer tröstet, keinen Raum mehr ließe.“
(Welt Debatte)

#3
Tod und Sterben in der Moderne – Eine Diskursanalyse der öffentlichen Diskussion um das Lebensende
Diplomarbeit; Abgabe August 2005; 104 Seiten, 635,8 KB ; Note 1,0; Sprache Deutsch
Ludwig-Maximilian-Universität München Deutschland

Who’s Dead?

michael jackson who#s dead (bad)Eine wahre Todeszone dieser späte Juni des Jahres 2009, Gummig nennt das bei Facebook schon den „The ‚A death a day‘-summer ’09“. Farah Fawcett, das arme Ding kam selbst im Tod unter die Räder eines berühmten Stuntmans, man kann schon sagen, dass Michael Jackson ihr unfreundlicherweise, zu seiner Entschuldigung, wohl auch unabsichtlich, die Show gestohlen hat.

Nu ist gestern auch noch Lt. Stone, alias Karl Malden gegangen. Mit 97. Tolles Alter. Pension voll ausgenossen.

In meiner Straße steht seit Wochen der Laster des Antiquitätenhökers herum, wurde jetzt bewegt, weil ihn sonst die Polizei abgeschleppt hätte. Darin noch die letzten Schnäppchen, die der Mann auf dem Lande einzusammeln pflegte. Knapp 60. Wohl Herzinfarkt. Ein schwüler Dienstag ist es heute, es wimmelt und schwitzt in Hamburg. Die Mädchen in der S-Bahn, die mir heute auffielen, weil sie wie am Strand gewandet waren, kannten wohl keinen davon wirklich. So wie ich.

pata pata: mamma africa is gone

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Es gibt kaum ein Lied, nein es gibt keines, was mich so lange schon so eng begleitet. Meine Mutter hörte das rauf und runter in dem Jahr, das sie in New York lebte (1967). Ich war schon dabei irgendwie – eine persönliche Legende, bei der man Lieder im mütterlichen Bauch vorgespielt bekommt, dieses immer wieder gehörte in Geschichten an die eigene Biografie bindet und Musik dann immer auch unter diesem Aspekt erlebt – ganz tief verinnerlicht.

Noch heute jagt mir dieser Song wohlige und intensive Schauer über den Rücken. Vielen Dank Miriam für diesen Song! Von hier ab, gehe ich alleine weiter.

Zenzile Miriam Makeba collapsed on stage, at the end of her set, after singing Pata Pata.

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Businessnews.com abgeschalten

Der Tod des kostenlosen Newsblattes BusinessNews ist nun ein Jahr her. Das Trauerjahr endet.

Nun darf wieder gelacht werden, aber bitte nicht zu laut. Komischerweise scheint bei der VHB noch niemand davon gehört zu haben, dass auch Archive von Zeitungen a.) Backllnks haben, bspw. von diesem Blog, die nun ins Leere führen anstatt ins Nirvana und b.) mit solchen durchaus noch Geld zu verdienen ist im Zeitalter von Long Tail und Contextueller Werbung. Sowas doofes.

Der frühe Tod des Millerntalers

In Flensburg heißt man Thomsen und ist von einer geraden Verbindlichkeit, die den Menschen am obersten Rand Deutschlands so eigen ist. Da weiß man, wann man die Förde zurückrudern muss.

So ist nun auch Peter Thomsen, GF vom Förde Catering der Flensburger Brauerei (viel leckerer als Astra übrigens ;) und oberster Bierschenk am Millerntor in Sachen Biermarken zurückgerudert:

Der servicefreundliche „Millerntaler“ kommt deshalb vorerst nicht. Da die Kritik an der geplanten Einführung des „Millerntalers“ im Stadion des FC St. Pauli, sowie auch Drohungen gegen Mitarbeiter von Förde Show Concept derzeit andauern, hält das Catering-Unternehmen Förde Show Concept zunächst Gespräche mit den Gegnern des Zahlungssystems für erforderlich. …

netselektor: Tod durch Spamming

netselektor

Mein ehrliches Mitgefühl für Eric’s Beteiligung netselektor.de, die wohl so eine Mischung aus Yahoos Anfängen als Katalog und Digg.com sein will, nicht unähnlich zu Lieb-Link, schöne Internetseiten zu suchen, sich auf die Fahnen schrieb.

Klasse statt Masse. Redaktionell ausgewählt werden nur Seiten, die nützlich, informativ oder unterhaltsam sind, egal ob privat oder kommerziell. Spam oder unseriöse Anbieter werden ausdrücklich nicht berücksichtigt.

klingt dann auch sehr vertraut.

Leider ist anscheinend auch dieses Projekt auf das Radar von Spammern gekommen, wie gefühlt jeder Index zur Zeit. Das merkt man spätestens, wenn man eine Kategorie für seinen Bookmark auswählen möchte (siehe Screenshot).

Das geht dann endlos weiter bis Z, mit allen Verdächtigen, die man so kennt: Freunde der ewig wachen Penis- und Lebensverlängerung, natürlich ohne Schulden und Hypotheken.

Kim über Heath: „Er hat so viele Menschen berührt, auf so viele Arten“

“Heath’s family confirms the very tragic, untimely and accidental passing of our dearly loved son, brother and doting father of Matilda. He was found peacefully asleep in his New York apartment by his housekeeper at 3:30 p.m. U.S. time.

“We would like to thank our friends and everyone around the world for their well wishes and kind thoughts at this time. Heath has touched so many people on so many different levels during his short life but few had the pleasure of truly knowing him.

“He was a down to earth, generous, kind-hearted, life-loving and selfless individual who was extremely inspirational to many. Please now respect our family’s need to grieve and come to terms with our loss privately.”

Quelle.

Copykill

Nostalgie repost:

klonkriege

Bisher noch als –geheim– eingestufte Pläne der Menschenrechtsorganisation ai fordern ein Umdenken in der internationalen Konfliktlösung. RF unterstützt logistisch das Vorhaben der USA-Sektion 200.000 Klone des amerikanischen Präsidenten George W. Bush gegen 391.166 Saddam’s antreten zu lassen.
Aus der amerikanischen Administration kam der Vorschlag, die Menge der von jeder Seite eingesetzten Klone an das Verhältnis der Militärausgaben zu koppeln. Aus Bagdad kam darauf hin ein entschiedenes „NO WAY“. Man hat sich, wie die gut informierte „science cloning today“ mitteilte, auf eine komplizierte Formel geeinigt, die die Skrupellosigkeit des Iraker Regimes berücksichtigt — so kam man dann auf ein Verhältnis von 1: 1,955830.

„Wir freuen uns, diesen und andere Konflikte so kollateralschadenfrei wie möglich austragen zu können. Wir beenden so auch alle möglichen persönlichen Fehden“, freute sich U.N. Generalsekretär Kofi Annan am Freitag Abend.
ai hat unterdessen das lybische Unternehmen copykill.cc mit der Produktion der Klone beauftragt. Der volle Klon-Aufmarsch am Golf wir in ca. 2 Monaten abgeschlossen sein, bestätigte ein Sprecher.

Die ganze Welt wartet gespannt auf die ersten Klonkriege.
Unklar ist noch, ob die Weltmeisterschaft in Japan und Korea ausfallen, oder die Klonspiele dort stattfinden sollen.
Eines steht aber schon fest: MTV wird dieses Spektakel zusammen mit dem angeschlagenen Sender Premiere (Deutsche Bank Gruppe) übertragen. Die mehrstündige Übertragung wird im Rahmen des erfolgreichen MTV-Formates „Celebrity Deathmatch“ stattfinden. Premiere verlangt für eine Live-Übertragung über den Malone Draht (vgl. RF::Call-a-Terror) einen Betrag von 1.000 EUR. Wer nicht mitschauen möchte erhält bei einem sog. bcc:-Abo für 500 EUR nur die Tonspur.
„Copykill“ weiterlesen

Diana, Lady who?

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Die Welt begeht heute den Tod einer Märchenprinzessin. Die Hinrichting einer Gefangenen im glitzernden Popbrittannien. Der Tod, ausgerechnet in Paris und durch die Hatz von fotografierenden Puppenjägern, ist da nur konsequent. Eine Art Safari ging da zuende, Diana eine Gazelle, kein Mensch.

Zugegeben die einzige Antilope, von deren Hochzeit es Tassen gibt. Und lebendig war die Lady Di, die man so zu kennen glaubt eben nie. Alles Puppentheater. Am Ende ihrer freiwilligen Märchenhaft scheint sie zu begreifen, dem Poppöbel nur das zeigen, was er sehen will, sich lebendig für Mme. Tussauds Prinzessinnenkabinett stilisierend, umgeben von anderen Gnus und Puppen, wie Elton John und Co.

Wir begehen heute den Todestag einer Unbekannten. Prinzessin Jane Doe, Ruhe in Frieden, Du warst wunderschön, zu zart für diese wilde Welt.

James Brown, Godfather of Soul ist aufgefahren …

James Brown wurde, nachdem bei einem Zahnarzttermin sein schlechter Gesundheitszustand aufgefallen war, am 24. Dezember 2006 ins Emory-Crawford-Long-Krankenhaus in Atlanta, Georgia, eingeliefert, wo er in der Nacht zum 25. Dezember 2006 um 1:45 Uhr an den Folgen einer schweren Lungenentzündung verstarb. Sein langjähriger Freund Charles Bobbit wachte die letzten Stunden an seiner Seite.

Fellas, I’m ready to get up and do my thing.

… zitiert der Spreeblick treffend.

Eminem Interview, und 50 Cent war auch dabei

… kam eben per E-Mail. Irgendwie klingt das mächtig wenig nach Straße (Vorsicht Trendausdruck), wenn man das Interview in der VIBE mit 50 Cent und Eminem auf deutsch liest.
Oder gerade, weil hier sich offenbart, wie wenig diese Männer zu sagen haben.

Am niedlichsten finde ich die Kosenamen mit denen sie sich, via Interviewer, ansprechen.
„Em“, „Fif“, LOVELY!

Eminem: Ich habe das, was Fif gerade macht, auch acht Jahre lang durchgezogen. Nichts als Züge, Flugzeuge, Autos, und dann den Druck, vor all diesen Menschen aufzutreten und keine Line zu versauen, keine Scheiße zu bauen. Die Leute zählen auf dich; sie haben diese Eintrittskarten gekauft, um dich zu sehen. Das war alles Druck, und dazu kam dann noch derjenige Druck, dem ich in meinem Privatleben ausgesetzt war. Also kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte: „Alter, ich muss mal runterschalten.“

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Selbsterfüllende Prophezeiung

Es gibt wenig Filmszenen, die sich in das Gedächtnis einer ganzen Generation von Westernfans gebrannt haben. Ironischerweise war die größte Szene des Westernhelden Jack Palance eine Parodie. Seine coole Rolle und sein romantischer Cowboytod in „Cityslickers“ gehören zu diesen unsterblichen.

Es bleibt jedem zu wünschen, dass der letzte Atemzug so oder so ähnlich geschieht. Jack Palance starb Freitag siebenundachtzigjährig und vollendete sich.

Arik

Ich kann mich noch gut erinnern. In Windeseile fegte die Meldung durch die Weltpresse: Ariel Sharon, der israelische Löwe, ein Mann wie ein Berg, ein Provokateur und Willensmensch liegt im Koma.

Heute beim Abendessen kam die Sprache auf eine Frucht vom Biomarkt, die zufällig seinen Namen trägt.
„Was macht eigentlich Sharon“, fragte Peter. „Wie geht es ihm?“
Ist doch irgendwie komisch, dass keiner in den Medien mehr über ihn berichtet, oder?

Wikipedia jedenfalls weiss außer, dass „Er seit dem 4. Januar 2006 in einem künstlichen Koma liegt.“ noch einiges zu berichten:

Am 11. Februar 2006 entschieden sich die Ärzte zu einer weiteren Notoperation, nachdem Untersuchungen Schäden am Verdauungstrakt des Politikers und Probleme bei der Blutversorgung der inneren Organe gezeigt hatten. Erklärungen der behandelnden Ärzte zufolge sei Scharons Zustand nach der Operation „kritisch, aber stabil“.

Anfang April 2006 erfolgte ein weiterer chirurgischer Eingriff zur Schließung der Schädelöffnungen, die durch die vorherigen Operationen verursacht waren.

Am 11. April 2006 beschloss das israelische Kabinett, Scharon für dauerhaft amtsunfähig zu erklären. Sein Nachfolger im Ministerpräsidentenamt wurde sein Stellvertreter Ehud Olmert.

Am 24. Juli 2006 hat sich sein Gesundheitszustand wieder deutlich verschlechtert. Er liegt weiter im Koma.

update: Dass sich Sharon wegen der Verschlechterung seines Zustandes in intensiver Behandlung befindet, bekommt man aus den deutschen Medien nicht mit. Das steht hier.

10 Jahre Rückblick und 10 Jahre Vorschau

Tempo, die wahre Fans nur wegen der Sexanzeigen und der Kolumne auf der letzten Seite gekauft haben, feiert zehnjährigen Todestag. Es erscheint ein letztes, erstes Mal, am 24. November 2006.

Das 1996 eingestellte Magazin und die Aktion „Die Gesellschafter“ fragen nun online nach dem persönlich Wichtigstem vor 10 Jahren (1996) und in 10 Jahren (2016).

Meine Antwort findet ihr hier.
Eure würd mich auch interessieren — gerne in die Kommentare damit.

„10 Jahre Rückblick und 10 Jahre Vorschau“ weiterlesen

MTV – kill yourself

MTV. Das war damals, wie Johnny so schön beschreibt, der Unterschied zwischen „coole Sau“ und bundesdeutschem „Lamertum“.

Es gab eine Zeit in der derjenige plötzlich viele Freunde hatte, der das richtige und damals seltene Kabelprogramm zuhause hatte. In der Hansestadt Hamburg lebten die coolen Jungs plötzlich alle im Norden oder in Kaltenkirchen. Da war es schon ausgebaut das Kabelnetz mit MTV drin. Der Ikone aus dem so bewunderten Großbritannien.

Oder man hatte das Glück einen Onkel in Amerika besuchen zu dürfen. Eigentlich hatte man sowieso nichts anderes vor, als den lieben langen Tag Fastfood zu knabbern und das noch coolere U.S.-MTV zu schauen.

Ray Cokes & Co. und vor allem die bezaubernde Marijne van der Vlugt machten mächtig Druck und alles anders als die biederen „FormelEins„-Moderatoren vorher. Als MTV auf Deutsch sendete wars dann aber auch fast schon vorbei mit der popkulturellen Herrlichkeit. Fast so, wie der Umzug der Loveparade, weg vom Ku’damm.

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Englands coming home

174583929_1c80a4b45e_m.jpgBei Spielen der englischen Mannschaft schlägt es laut, mein ambivalentes Herz. Eine Kammer ist dann immer aufgeregt, fiebert mit den Gazzas, Rooneys und Scrouches dieser großen Fußballnation. Die andere Kammer erspäht im Spiel der Engländer auch immer einen komisch eingebauten Anspruch auf den Sieg, auf ein großes Turnier, eine Überheblichkeit, die dort auf dem Platz nichts zu suchen hat.

Eigentlich war es dann ganz Fußballweise. Wer vier Großchancen nicht versenkt und mit drei Löwen auf der Brust spielt, der darf sich nicht wundern, wenn er im Elfmeterschießen ausscheidet. Gäbe es Doping, um die Elfmeterschussgenauigkeit zu erhöhen, meinetwegen müssten dann alle englischen Spieler zur Urinprobenabgabe. Gibt es aber nicht.

Zum Glück, denn es gibt einen Fußballgott, der jeder Nation eine spezielle Fähigkeit geschenkt hat. Ghana das Mittelfeld, Beckham das Freistoßtor aus Halblinks und Deutschland überragende Torwächter.

Einen Fahrradgott scheint es nicht zu geben. Da können eben alle das Gleiche gleichgut. Damit das dann nicht so langweilig wird, spielen Bayer und Pfizer & Co. uneingeladen mit.
Komischer Sport.

Bei Fußball & Olympia sind es „nur“ die Organisationen, die versumpft und nach Siechtum stinkend den Geist des Spiels ersticken. Pünktlich zum Anpfiff geht die Macht der grauen alten Männer aber, meinetwegen auch auf Goleo über.
Dann wird gespielt, vor allem in der KO-Runde. Ein toller Ort, um wahrhaftig auf die Seelen der sonst so maskierten Millionarios zu schauen. Aber ich schweife ab (Schala la lala) – beim Fahrradfahren gibt es diesen Geist nicht, oder?
Deswegen fahren Ullrich und der andere da nach Hause und die Tour de France stirbt nach 1998 und Armstrongs Abschied den dritten, vielleicht endgültigen Tod.

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Hoffentlich Allianz Arbeitslosenversichert

Versicherung

Die Nachrichten aus der Allianz-Arena erfreuen ganz Deutschland, die aus der Allianz-Zentrale reißen das Land unvermittelt aus dem Jubeltraum WM. Deutschland ist Sanierungsfall und die Massenentlassungen bei der Allianz, bei gleichzeitigem Rekordgewinn, zeigen auf, dass es noch viel höhnischer zugehen wird.

So voller Hohn, wie diese Worte über Verantwortung der Allianz:

Zu unternehmerischer Verantwortung zählen für die Allianz wichtige Themen wie Corporate Governance, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement.
Transparenz und Effizienz in der Unternehmensführung (Corporate Governance) sind für uns Voraussetzung für ein Vertrauensverhältnis zu unseren Stakeholdern. Nachhaltigkeit ist traditioneller Bestandteil unserer Geschäftsphilosophie – wir berücksichtigen bei unseren geschäftspolitischen Zielen auch ökologische und soziale Faktoren.

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9:53 MEZ: Stanley „Tookie“ Williams ist tot

Stanley Tookie Williams wird nicht älter als 51 Jahre alt werden. In diesen Minuten wird Um 9:35 Uhr MEZ hat ihm ein Henker in Kalifornien die Giftspritze verpasst, nachdem das Oberste Gericht in Kalifornien und Gouverneur A. Schwarzenegger ihm Aufschub und Gnade versagt haben.
Letztlich bleibt nur die Hoffnung, dass sein Tod die Diskussion über die Todesstrafe in den USA weiter anfachen wird.

Von der Gewalt losgesagt

Williams wurde 1981 schuldig gesprochen, einen Supermarktangestellten sowie zwei Motelbesitzer und deren Tochter erschossen zu haben. Gemeinsam mit einem Freund hatte er 1971 die Straßengang „Crips” gegründet. Im Gefängnis sagte er sich von seiner Vergangenheit los und wurde zu einem Prediger gegen die Gewalt. Er schrieb in der Haft Kinderbücher und wurde für seinen Einsatz gegen Gewalt in den vergangenen Jahren fünf Mal für den Friedensnobelpreis und vier Mal für den Literaturnobelpreis nominiert.

FAZ.net

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Domino-Effekt: Mickey Rourke ist wieder da

Er war am Ende. Er war ein Arschloch, das am Ende war. Deswegen hat es niemanden interessiert. Noch nicht mal seine Gangsterfreunde. Nun hat sich Mickey Rourke am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen und spielt das, was er bis vor kurzem noch war, den raubeinigen und mit allen Wassern gewaschenen Ex-Kriminellen Ed Mosbey.

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DOMINO

mit Keira Knightley, Mickey Rourke, Edgar Ramirez, Delroy Lindo, Mena Suvari sowie Lucy Liu und Christopher Walken
Regie: Tony Scott

Neuer Starttermin: 29. Dezember 2005
Szenenfotos im Fotoblog >>

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Erfinder des „Gonzo-Journalismus“ begeht Freitod.

via Ringfahnder MIG:
Ein großer Mann ist freiwillig von uns gegangen. Der 67-jährige US-Schriftsteller und Journalist Hunter S. Thompson hat Selbstmord begangen.

Hunter S. Thompson ist im Grunde einer der geistigen Väter von ring2.de. Außer dieser, ihm wohl unbekannten Inspiration, ist er in Deutschland vor allem wegen seines Romanes „Fear and Lothing in Las Vegas“ berühmt geworden.

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