Ex-Umwelthauptstadt Hamburg

Januar 2012, nu ist die endlich vorbei, die Farce um die Umwelthauptstadt Europas 2011. Die Themen bleiben:

– Abgase der Cruise-Liner und Container-Riesen
– IKEA-Verkehr
– Feinstaub-Grenzen

… und das sind nur drei der vielfältigen Probleme, von denen auch der SPD-Senat viel zu wenige aktiv angeht.

Auf Auf Hamburg. Aufwachen und klarmachen zum protestieren …

Umschulung in erneuerbaren Energien (Solar- und Photovoltaik)

Sailing Among the Stars (NASA, Solar Sails, 08/17/10)  [Explored]

Bereits heute gehören Erdwärme-, Solar- und Photovoltaikanlagen zum Angebot vieler Betriebe. Ohne Weiterbildung geht im Bereich der erneuerbaren Energien aber kaum – eine Berufs-Übersicht in Ausbildung und Weiterbildung zum:

A N L A G E N M E C H A N I K E R / – I N F Ü R S A N I T Ä R – , H E I Z U N G S –
U N D K L I M A T E C H N I K

Wenn es um erneuerbare Energien geht, sind bei Andreas Matthey Erdwärmeanlagen der Renner. „Hier
bei uns in der Gegend rentiert sich die Erdwärmenutzung“, erklärt er.
„Denn wir liegen nahe an der Eifel, und die ist noch vulkanisch aktiv.
Auch wenn seit Jahrhunderten in der Region schon kein Vulkan mehr
ausgebrochen ist“, fügt er beruhigend hinzu.

D A C H D E C K E R / – I N – D A C H – , W A N D – U N D A B D I C H T U N G S –
T E C H N I K

Solaranlagen für jedes Dach Brigitte Voigt ist in einem Dachdeckerbetrieb groß geworden. Schon
als kleines Kind ist sie aufs Dach gestiegen. Nach ihrer Meisterprüfung begann sie, sich über Solartechnik zu informieren. Sie besuchte mehrere Fortbildungen, denn
Brigitte weiß: „Ständig gibt es neue Entwicklungen auf dem Markt der erneuerbaren Energien.“ Deshalb geht sie regelmäßig auf Messen und stöbert im Internet.

E L E K T R O N I K E R / – I N – E N E R G I E – U N D G E B Ä U D E T E C H N I K

Sonnenenergie umwandeln

Anselm Parker zieht es häufig aufs Dach. Dort montiert er dann Photovoltaikanlagen. „Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie in Elektrizität mithilfe von Solarzellen um“, erklärt Anselm.

Quelle und weitere Infos: planet-beruf.de – Inhalte via Agentur für Arbeit

Wahlkampfthema: Hafen (Hafenprivileg)

Unsere Apothekerin im Dorf, in Ottensen, erzählt gerne die Geschichte als sie als junge Apothekerin vom beschaulichen Wellingsbüttel an das Dorf an der Elbe unweit des geschäftigen Hamburger Hafens zog. Die damalige Inhaberin der Apotheke hatte eine ganze Regalwand voller Asthma-Medikamente aufgebaut. Erstaunt bemerkte die Zugezogene, dass sich die doch nie im Leben verkaufen liessen, was ihre damalige Chefin belustigt richtigstellte: Hier haben die Leute mehr Lungenleiden als anderswo, das liegt am Hafen und ist bei schwachem Süd- und Ostwind besonders schlimm. Die Apothekerin meines Vertauens ist der Meinung, dass das im Prinzip heute noch so ist, dass Mittel gegen Lungenleiden besonders gut sich verkaufen.

Mich erinnert das an meine Kindheit, und an das Gefühl, wenn man nach Hause, nach Altona einfuhr nach einer Klassenfahrt und sich der bekannte Druck auf die Lunge legte. Ich habe das heute noch, wenn auch nicht mehr so schlimm. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus und den einschlägigen Quellen zur Luftverpestung durch die Schiffe im Hafen, vornehmlich die doofen Kreuzfahrer, muss die Partei, die meine Stimmen bekommen soll, eine nachhaltig tragfähige Antwort parat haben. „Wahlkampfthema: Hafen (Hafenprivileg)“ weiterlesen

Umwelt-Risiko Ahlhaus

„Aalhaus konfus im großen Mopo-Leser Interview: Schuld an der Wohnungsnot sind natürlich die hohen Umweltauflagen. … Aua! Das ist so blöd dass es schon weh tut. Da geht fast unter, dass der Bau der Fernwärmeleitung durch Altona/St.Pauli noch in diesem unseren Umweltjahr beginnen soll. Das ist doch alles ein schlechter Witz, oder?“

Zitate, die mich schockieren:

Findeklee: Aber wie konnte es zu dem Wohnungsmangel kommen?
Ahlhaus: Das hat es seitens der Politik Versäumnisse gegeben, das sage ich auch selbstkritisch an die Adresse der CDU.

Findeklee: Und was passiert jetzt, um das Problem zu lösen?
Ahlhaus: Wir haben zwei große Probleme: Erstens die hohen Umweltauflagen. Zweitens sind die Flächen extrem knapp, es gibt einen harten Konkurrenzkampf zwischen Wirtschaft, Gewerbe und Wohnen. Da haben wir in der Vergangenheit nicht entschieden genug den Wohnungsbau forciert. Der Knackpunkt ist aber die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, ein riesiger Apparat, der …

Findeklee: Da muss ich mal unterbrechen. Heißt das, dass Sie noch nicht wissen, wie das Problem gelöst werden soll?

1992 – als die Welt zuhörte. Für 5 Minuten.

„The Girl who Silenced the World for 5 Minutes“ – ist der Begriff unter dem eine der couragiertesten Reden bekannt geworden ist, die je gehalten wurden.


Severn Suzuki, in a speech from 1992

Gehalten 1992 vor einem Plenum der Vereinten Nationen, von einem damals 12-jährigen Mädchen aus Vancover (Kanada), das auf eigene Kosten nach Brasilien gereist war, um den Sesselpupern, Katastrophenverwaltern und Labertaschen (auch bekannt unter Begriffen, wie Wissenschaftler, Politiker und Journalisten) bei diesem Summit die Leviten zu lesen. So laut und nachhaltig ist danach geschlampt und verzögert worden, dass ihre Rede heute noch brandaktuell ist. 17 Jahre später!

Bin darüber gestolpert, weil gerade ein facebook-Cause herumgeistert durch die sozialen Weiten der digitalen Welt. Meine Hoffnung wäre es, dass wenigstens diese Generation etwas mehr bewegt, wo wir mit unserem „Live-Aid“-Popgeschwurbel so elendig gescheitert sind.

Mehr Infos (english)

Transscript der Rede: english | deutsch

Greenpeace: Ein Leben für den Wal

Fast hätte die im südlichen Polarmeer andauernde Greenpeace-Aktion gegen japanische Walfänger ein menschliches Leben gekostet. Am Samstag sauste eine Harpune nur knapp an den Köpfen und Leibern der Greenpeace-Aktivisten vorbei in den Leib eines Meeressäugers. Das Abendblatt berichtete darüber mit der Headline „Kampf mit japanischen Walfängern – Greenpeace in der Schußlinie“.

Foto: Greenpeace.de

Der japanische Harpunier hat das Leben unserer Aktivisten in fahrlässiger Weise auf’s Spiel gesetzt. Wer derart verantwortungslos mit Sprengladungen über die Köpfe von Menschen hinwegschießt, ist wahnsinnig, sagt Regine Frerichs, Bootsfahrerin an Bord des Greenpeace-Schiffes Artic Sunrise im Südpolarmeer. Wir werden unsere Aktionen zum Schutz der Wale fortsetzen und auch weiterhin versuchen, so viele Tiere wie möglich zu retten.

meldet hierzu Greenpeace.

„Greenpeace: Ein Leben für den Wal“ weiterlesen