Xing Schang Schong

Raider heisst jetzt Twix und dass Treets Schoko-Klikker schon seit 20 Jahren bunt daher kommen, daran haben wir uns auch gewöhnt.
Letztlich ist der Name Schall und Rauch.

Interessant, dass openbc inzwischen der Erkenntnis Tribut zollt, dass sich seine Mitglieder nicht nur um die Anbahnung von Geschäfts-, sondern immer öfter auch von Geschlechtskontakten kümmern.

Das kann man dann natürlich auch so ausdrücken:

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openbc, oder „wem gehört die Community?“

Die Diskussion ist so alt, wie das Netz selbst. Ich kann mich an telnet-Chats erinnern, in denen altgediente und vollkommen neurotische Menschen sich stunden- und tagelang herumtrieben.
Irgendwann war es eben egal, auf wessen Plattform man sich befand. Allerhöchstens spielte in diesem besonderen Fall die Nähe zur Musik noch eine Rolle, aber im Selbstverständnis keine tragende.

Es kommt dann immer vor, dass diese Community-Höhlenbewohner irgendwann eine Art Eigentum an dem digitalen Raum wahrnehmen, den sie bevölkern und manchmal eben auch bereichern. Nur, es ist nicht so. Eine Illusion, aus der zu erwachen schmerzhaft sein kann.

Wer partout eine Community, ein Forum betreiben möchte, das ihm gehört, der hole sich hier freie Software, hier Webspace und lege los. Wer das auf der Plattform eines anderen macht, der hat sich eben auch irgendwann einmal mit den Regeln einverstanden erklärt. Wenn das beinhaltet, dass man für einen premium account bezahlen muss, dann gehört das eben dazu, verdammt!

Im aktuellen Fall bei openbc schreibt Daniela zu diesem bermerkenswerten Beitrag im CIO-Blog:

In diesem Fall haben wir das Netzwerkprinzip Geben und Nehmen lediglich aus Unternehmenssicht betrachtet und nicht aus der Sicht unserer Moderatoren, die mit sehr viel Engagement und zusätzlicher Arbeit den Nutzern von openBC mit dem Betreiben der Foren Mehrwert bieten.

… und streift damit die eigentliche Frage.

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The Killers – „mehr Schein als Sein“

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BLING – das heißt auf der Straße so etwas, wie „mehr Schein als Sein“. Nicht auf jeder Straße, aber auf denen, auf die es im Sinne von „credibility“ ankommt.

Außerdem heißt so auch ein Track auf dem aktuellen THE KILLERS Album „Sam’s Town“ (Tracklisting).

Universal schreibt dazu:

Auf den theatralischen Einstieg folgt ein klassischer Songaufbau. Die stählern klingende Gitarre macht dem neuen Look der Jungs alle Ehre: Sie driften in countryeske Rhythmen und pfeffern diese mit flirrenden, schwebenden Keyboards. Dabei wechseln die Killers munter zwischen pompösen und zurückhaltenden Chords, zwischen klassischem Rocksound und breitbandigen Synthie-Welten.

Das erinnert wahlweise an Plattenrezensionen von 80er-Jahre Schülerzeitungen oder daran, wie schwer es ist, Musik in Worte zu fassen. Deswegen geht es Menschen, wie Diedrich Diedrichsen auch immer noch so gut!

Der Fotocredit gehört dem großen Anton Corbijn.

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Hypertext bei SpOn

Hypertext, das ist diese merkwürdige Publikationsform, die seinerzeit zur Erfindung des WWW führte. Oder umgekehrt. Auf jeden Fall ist das schon eine Weile her, dass unzensiert und unmonetarisiert Hyperlinks in Texten gesetzt wurden. Bei SpOn gab es das auch mal, früher.

Jetzt, eine ereignisreiche Dekade später, kehrt er zurück. Der Hyperlink im Text. Zunächst noch als walled garden link, also als Link auf das eigene Angebot beschränkt. Aber immerhin. Kaum, dass wir uns versehen linkt ein SpOn-Redakteur aus dem Text heraus auf ein Blog. Dann haben wir den Salat. Erfreulich ist diese Entwicklung aber immer, immerhin.

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LG KG800: Schokolade zum Telefonieren

Dieses Blog wird jetzt auch zum Testblog. Wie schön.
Zu verdanken hat das LG einer netten Dame namens Vivien. Aus Holland glaube ich kommt sie, von einer PR-Agentur oder so und hat mich gebeten, mir das neue LG KG800 anzusehen. Und da alle Produkte von Welt einen Codenamen brauchen, heißt das Telefon „Chocolate“. Soll wohl lecker klingen.

Überhaupt scheint das Handy auf den ersten Blick gar nicht zu mir zu passen, zu diesem Blog, zu der schnodderigen Art, wie hier, viel zu zesiliert, geschrieben wird – und nicht zu meinen groben Männerhänden. Es ist klein, dünn, schwarz, gelackt und irgendwie weiblich. Bis auf das letzte Attribut, ist da keine Übereinstimmung zu erkennen.

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Scissor Sisters: „Ta-dah“, hier ist das zweite Albu

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Die süßen Jungs um Frontmann Jake Shears haben mir den vorletzten Sommer versüßt.
So viel ist schon mal sicher.
Das war frisch, zappelig und hatte Druck – New York eben.
Nun meldet Universal, dass das neue Album gerade vollendet sei. Es scheint allerdings eine schwere Geburt gewesen zu sein, wie via NME zu lesen war:

„I’m completely excited. I feel like I’ve birthed a baby! That would be the closest thing, it was very weird and painful but I think my baby is really cute! The old rock cliché is very true, it’s harder doing a second album, but that’s why we took our time with it.
I’m really glad we did. I think when a record comes out people remember it if it’s good, they don’t necessarily remember that it came out four months after it should have.“

Jake Shears

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ausgeBYMst

Vielleicht „on the long run“ eine gangbare Strategie. Man nehme ein Printmagazin kurz vor der Pensionierung, hier Brigitte Young Miss, und benenne es um. Dann baut man einen online Dienst auf und promoted diesen über weitere sieben (magische Marketingzahl, deswegen) Ausgaben.
Das Sprint-Printzugpferd, die Startstufe, ist dann ausgebrannt, die online Community hat die kritische Masse an Usern erreicht.

Jetzt geht es erst richtig los …
– oder es ist einfach nur eine traurige Pressemeldung.

Mit der Ausgabe sieben (EVT 14.6.2006) erscheint BYM, das Magazin für junge Frauen aus der BRIGITTE-Gruppe, zum letzten Mal. Nach einer hoffnungsvollen Startphase und großem Enthusiasmus bei den
BYM-Leserinnen und Anzeigenkunden konnte sich das junge, kreative Heft jedoch im äußerst schwierigen Vertriebsmarkt nicht durchsetzen. Mit dem Ende der Launchkampagne verlor BYM an Auflage und damit die wirtschaftliche Perspektive.
Die Auflagensicherung wäre nur mit einem unverhältnismäßig großen Marketingaufwand möglich gewesen.

Für die große Fangemeinde der BYM-Leserinnen bleibt jedoch der Onlineauftritt erhalten. BYM.de weist mit über 17.500 registrierten Nutzern und rund 8 Millionen Page Impressions die größte Online-Community einer jungen Frauenzeitschrift in Deutschland auf.

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Hausmeisterstelle frei

Björn sucht im Auftrag von o2 einen Blogmeister für das kürzlich gestartete Projekt mobile-macs. Einen oder eine Bloggerin, die sich um die Community kümmert und auch noch Zeit findet mächtig versiert aus der Macwelt zu bloggen.

O2 verspricht, dass das Engagement auf ein Sponsoring zurückgefahren wird, die Plattform vollkommen offen bleibt. Paßt eigentlich zur sehr offenen Politik des Mobilfunkanbieters in letzter Zeit. Und VIP beim nächsten Konzert wird der Blogger bestimmt auch. Interessenten bewerben sich hier.

via

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„Und nun zurück in die angeschlossenen Funkhäuser“

Transparency International kommuniziert. Und zwar mit dem unkreativ Weblog:

Sehr geehrter Herr M,
Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. Der Gesetzgeber hat Meinungsfreiheit Art. 5 GG einerseits und den Schutz des Persönlichkeitsrechts Art. 2 GG gegeneinander abgewogen. TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar S.

Immerhin hat mich dieses Treiben und das Nachdenken über TI-D (Fachabkürzung für Transparency International-Deutschland; nehme ich an) auf diese Aktion aufmerksam gemacht: „Nebeneinkünfte Veröffentlichen“

Das Online-Netzwerk Campact, die Antikorruptionsorganisation Transparency International und LobbyControl starten eine Protestaktionen gegen die von Bundestagspräsident Norbert Lammert am Freitag angekündigte Aussetzung der Veröffentlichungspflicht von Politiker-Nebeneinkünften. Lammert begründet dies mit beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Klagen von Bundestagsabgeordneten, obwohl diese juristisch keine aufschiebende Wirkung haben.

Es wäre natürlich ähnlich naheliegend zu vermuten, dass die Verschiebung durch Herrn Lammers mit dieser Meldung des SPIEGEL etwas zu tun hätte:

Bundestagspräsident Norbert Lammert erhält jährlich 25.000 Euro vom Energiekonzern RAG – zusätzlich zu den normalen Bezügen als Politiker. Es gebe da gar keine Interessenkonflikte, sagt Lammert. Dabei ist der Umgang mit dem Kohleunternehmen seit jeher ein Politikum.

Der Frankophile sagt in solchem Fall: „honi soit qui mal y pense“ und überlaßt seinen Lesern die Schlußfolgerung.

Was für ein Glück, dass ich zwei Abgeordnete im Bundestag habe. Herrn Marcus Weinberg (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Fühlen Sie sich bitte angesprochen meine Herren.

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Hosteurope: Vanadium ist in 15 Minuten wieder da

Hosteurope:
Über Probleme meines Providers bei hoher Last auf den Webpacks habe ich ja schon berichtet. Auch über die freundliche Hilfe eines Bloggers im Support.
Nach diesem Vorfall folgten freundliche Gespräche mit der Marketing und Presseabteilung.
Man bot mir an die „Ringfahndung“ zu gleichen Konditionen auf einen dedicated Webpack umziehen zu lassen. Nett.

Allein mir fehlte bisher die Zeit – und nun habe ich den Salat. Ringfahndung down, weil Vanadium down. Mein Server. Meiner und der von 200 anderen. Selber Schuld.

Ich zieh jetzte um!. Versprochen, mir in die Hand. Von nun an haben Postings über HostEurope den Beigeschmack eines Sponsorings, zunindest eines Halben.

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Gwen Stefani schwanger

Babyboom in Hollywood. Nach Angelina Jolie bestätigt jetzt Gwen Stefani ggü der L.A.-Times ihre Schwangerschaft.

Im Interview mit Geoff Boucher dann die offizielle Bestätigung zu den bereits aufgetauchten Gerüchten: Gwen ist schwanger. Gwen Stefani spricht über ihre Solokarriere, das vergangene Jahr und über das Leben als Pop-Ikone, vor allem aber über den bevorstehenden Familienzuwachs, der im Juni auf die Welt kommen wird.

„Ich kann Geheimnisse einfach nicht für mich behalten“, sagte Stefani. „Es ist erstaunlich, wie lange wir es verheimlichen konnten.“ Sie fügte noch hinzu: „So viele Dinge werden sich verändern.“

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Mautspitzel: Datenschutz von langer Hand untergraben?

Foto: Spiegel.deNicht nur ich habe mich bereits seit Beginn des Mautdesasters gefragt, wieso sie keine kleinen Handgeräte mit GPS, oder meinetwegen Galileo, ausrüsten, verplomben und den Brummifahrern in die Hand geben.
Zuerst habe ich an eine Konzern-Politik-Seilschaft geglaubt. Nach dem EXPO2000-Motto nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern:

„Du Verkehrsminister, Du geben mir Hunderte Millionen für unsinniges Maut-Onboard-Unit, ich gehen nicht nach Tschechei“.

Heute wird klar, dass auch der Kollege Innenminister einen Vorteil von dem Deal hat. In Zukunft möchte er alle Urlaubsreisenden schön von den schicken Mautbrücken aus Videoüberwachen. Ein Parkwächter und der Überfall auf den selbigen müssen jetzt als moralischer Notbagel dienen:

Da sind wir uns einig, dass wir so etwas ändern müssen. Es muss im Zweifel unter rechtsstaatlichen Voraussetzungen möglich sein, Straftaten zu verfolgen aber natürlich vor allen Dingen auch sie zu verhindern.
Via Netzpolitik.org

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Domino-Effekt: Mickey Rourke ist wieder da

Er war am Ende. Er war ein Arschloch, das am Ende war. Deswegen hat es niemanden interessiert. Noch nicht mal seine Gangsterfreunde. Nun hat sich Mickey Rourke am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen und spielt das, was er bis vor kurzem noch war, den raubeinigen und mit allen Wassern gewaschenen Ex-Kriminellen Ed Mosbey.

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DOMINO

mit Keira Knightley, Mickey Rourke, Edgar Ramirez, Delroy Lindo, Mena Suvari sowie Lucy Liu und Christopher Walken
Regie: Tony Scott

Neuer Starttermin: 29. Dezember 2005
Szenenfotos im Fotoblog >>

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Tokio Hotel über Ärger in der Schule: „Natürlich finden uns viele Jungs scheiße, weil ihre Freundinnen auf uns abfahren“

Bill, Tom, Gustav und Georg von Tokio Hotel wurden über Nacht zu Stars. Die erste Single „Durch den Monsun“ stand vom Start weg fünf Wochen auf Platz 1, das Album „Schrei“ ging direkt in die Top Five. Dass Erfolg auch Schattenseiten hat, mussten die Magdeburger ebenso schnell lernen. In der aktuellen BRAVO-Ausgabe 41 sprechen die Jungs über die Kehrseite des Ruhms.

Das Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium ist zum Pilgerort für Tokio-Hotel-Fans geworden: „Es warten immer bestimmt 20 Leute von der Schule. Und es werden von Tag zu Tag mehr!“, erzählt der Bill. Nicht nur Fans sind darunter, auch Neider, die die Band nicht ausstehen können. „Man kriegt manchmal Angst, was es für Leute gibt“.

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Universal Music Podcast gestartet

Nachtrag: Habe ihn jetzt angehört. Wie erwartet ist der Kanzlernachmacher kaum zu ertragen.
Letztlich werden nur die PR-Klassiker der letzten Wochen kurz angespielt. Mir erschliesst sich überhaupt nicht welchen Mehrwert man den Abonnenten dieses Podcasts bieten will?
Werde gleich mal Julia anrufen und fragen.

„POP EXKLUSIV“ – das ist der neue Universal Music Podcast, der ab sofort regelmäßig einen Gesamtüberblick über aktuelle Universal Veröffentlichungen bietet.

So stellt Universal Music seinen neuen Podcastdienst vor.

Moderiert wird die erste Show von Kanzlerimitator Elmar Brandt, der innerhalb der Show in die Haut diverser Prominenter schlüpft und unterhaltsam die neuesten Hits aus dem Hause Universal vorstellt.

Oh mein Gott! Bitte nicht. Ich werde ihn mir heute nachmittag mal anhören.

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Ing-Diba Affiliate-Programmänderung als Folge einer Ringfahndung?

Seinerzeit hatte RF.de einige Hektik bei Affiliateprogrammanbietern und online Banken verursacht, als ein übereifriger onlineer mehr Zinsen der 1822 Direktbank anbot, als die Bank selber und diese Werbung auch noch bei Google schaltete.

Diese Huckepack-Wertschöpfung konnte den Marketingstrategen der Banken nicht gefallen. Hatten sie doch die Produktkommunikation nicht mehr in der Hand.

Nun ändern u.a. Ing-DiBa und andere ihre AGBs für Affiliatenehmer:

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Formel-PR: Stefan Raab vs. Bernie Ecclestone

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Quelle: ProSieben Television GmbH

Starproll Stefan (die Leiste) Raab hat sich ja im Sinne der PR schon immer gerne mit allen angelegt. Diesmal hat er sich Schwergewicht, Bernie Ecclestone ausgesucht.
Schon vor dem Rennen der erste Skandal bei Stefan
Raabs „Die große TV total Stock Car Crash Challenge“: Gerüchten zu
Folge droht Bernie Ecclestone Formel-1-Fahrer Christian Klien mit
Lizenzentzug.

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Spreeblick Verlag: Geteiltes Echo der Blogosphäre

Eigentlich ist das erste Feedback auf die Nachricht, dass Johnny sein Spreeblick Blog professionalisiert hat, überwiegend positiv. Es gab aber auch schon Beiträge von Spreeblick die schneller mehr als 52 Kommentare hatten.

Teilweise erschrocken sind die Blogger, die ich hier schon mal an schlechten Tagen salopp als „ASTA-Schnaaken“ oder „Sozialeremiten“ bezeichnen möchte.

In jeder neueren Internetbewegung (und nebenbei auch in jeder drittklassigen Uni), sei es die Endneunziger „netzliteratur“ oder die ersten Internet-Communities – immer wieder – gibt es sie. Sie halten sich und den Kreis ihrer Homies als den Nabel der Welt.
Eigentlich finden Sie das sehr angenehm, dass der schäbige Rest der prolligen und schnöden Republik sie nicht versteht.

Sie umgeben sich mit kryptischem Community-Sprech und hassen alles, was in ihren Augen ihre heile kleine Welt bedrohen könnte: T-Online, BILD, RTL und die Deutsche Bank sind ihre Feindbilder.

Wenn jetzt einer, den sie aus ihrer Mitte wähnen, überläuft, weil er versucht aus seinem Hobby eine Profession zu machen, dann wird der Krieg ausgerufen.

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Formulierungshilfen im Daily Business

Anstatt: Ist mir scheißegal.
Sagt man: Ich sehe das ganz emotionslos.

Anstatt: Was hab ich mit dem Dreck zu tun??
Sagt man: Ich war von Anfang an nicht in dieses Projekt involviert.

Anstatt: Das ist der absolute Scheiß!!
Sagt man: Eine interessante Herausforderung!

Anstatt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann!
Sagt man: Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe nicht ermöglichen.

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