Der Erste, der Letzte… der Richtige

Er fand es klasse, dass sie so ein Vertrauen zu ihm hatte und das sie wusste, dass er einer von den Guten ist.
… und wenn sie nicht gestorben sind, liegen sie sich wahrscheinlich gerade wieder verliebt in den Armen.

Es war einmal eine Nini, die ihren letzten Tag bei FriendScout24 mit der Krone hatte. Sie ist in der Schweiz geboren, und wohnt seit 10 Jahren in Deutschland. Sie ist selbständig, arbeitet als Kosmetikerin, und sie ist natürlich die süßeste Person in ganz Bremen. Und da gab es noch den Claus, der seinen ersten Tag bei FriendScout24 hatte, es war eine ganz spontane Idee sich dort anzumelden. Er arbeitet in Bremen als Schifffahrtskaufmann.

Nachdem sich Claus nun an einem Dienstag angemeldet hatte, bekam er Dienstagabend seine erste Post, und das war gleich die Nini, die eigentlich nicht viel geschrieben hatte, außer, dass sie das Profil ganz nett fand. Nini war ohne Foto drinnen aber trotzdem hatte Clausi ein gutes Gefühl und hat geantwortet. So dauerte es nicht lange und die Handynummern wurden ausgetauscht. Und von Mittwoch bis Samstag wurden einige SMS ausgetauscht und mit jeder SMS hatte Clausi ein besseres Gefühl. Dann wurde verabredet, und das Vertrauen war schon so groß, dass Claus die Nini von zu Hause abholen durfte. Und gleich an der Tür hatte Claus ein noch besseres Gefühl, da Nini eine ganz tolle Ausstrahlung hatte. So kam es nun zu einem Abend, der wohl am Anfang üblich ist für ein Date: Essen gehen, reden, sich von seiner besten Seite zeigen… Die Zeit verging wie im Flug, und um Mitternacht sind sie noch spazieren gegangen. Sie fragte Claus dann noch, ob er bei ihr noch was trinken wollte, er fand es klasse, dass sie so ein Vertrauen hatte und wusste, dass er einer von den Guten war, und nicht gleich Doktorspiele wollte :-)

Und dann saßen sie etwas verkrampft und schüchtern auf dem Sofa, bis es so spät war, es war gegen 04.00 Uhr, dass Nini vorschlug, zusammen ins Bett zu gehen, und auch da war klar, dass nichts passieren würde, weil beide das Gefühl hatten, hier entsteht was besonderes und man hat noch viel Zeit. So lagen sie dann nun im Bett und hielten Händchen, was der einzige Körperkontakt für die Nacht war. Am nächsten Tag war es klar, dass sie sich zum ‘Recall’ wieder treffen :-) Den ersten Kuss gab es dann nach dem dritten Date… und wenn Sie nicht gestorben sind, liegen sie sich wahrscheinlich gerade wieder verliebt in den Armen.

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Warum gibt es keine Saudis in Star Trek?

Abd_Al-Aziz_ibnDer UN-Botschafter Saudi-Arabiens hat gerade seine Rede beendet und geht hinaus in die Lobby. Dort trifft er Präsident George W. Bush. Sie schütteln sich die Hände, und als sie zusammen weitergehen, fragt der Saudi: “Wissen Sie, ich habe eine Frage wegen etwas, das ich in Amerika gesehen habe.” Präsident Bush sagt: “Nun, Eure Eminenz, was immer ich auch für Sie tun kann, will ich gerne tun.”

Der Saudi beugt sich zu ihm herüber und flüstert: “Mein Sohn hat diese Star-Trek-Serie gesehen. Darin spielen Russen, Schwarze und Asiaten mit, aber keine Araber. Er ist darüber sehr aufgebracht. Er versteht nicht, warum es in Star Trek keine Araber gibt.”

Daraufhin lacht Präsident Bush, lehnt sich näher an den Saudi heran und flüstert verschwörerisch zurück:
“Das liegt daran, dass es in der Zukunft spielt…”

Foto: Abd Al-Aziz ibn Saud 1927 Fotographie von 1927 Quelle: http://history.acusd.edu/gen/sespics/58750.jpg Public-Domain

Ist Ohio gefallen? Die ganze Welt rätselt: Wer gewinnt das U.S. Wahlfinish

Betty MugCNN, der Spiegel online, selbst blog.tagesschau.de kennen das genaue Ergebnis in OHIO, einem der so genannten “swing-states”, nicht. Sie sehen Bush vorne. Wir wollten es genau wissen und fragten die Augurin von Ohio.com, Betty O’Neill-Roderick. Angeblich kann sie jede Frage rund um Ohio beantworten. Betty ist immer noch dabei das Wahlmaschinen-Handbuch auswendig zu lernen. Zum Glück hatte sie einen der provisorischen Wahlzettel ausfüllen dürfen, sonst wäre ihre Stimme wie letztes Mal nicht gezählt worden ;)


Kerry Train

Für den Fall, dass irgendjemand trotz der stundenlangen Aufklärung bei RTL, ARD und Konsorten noch nicht weiß, was provisorische Wahlzettel sind: hier die Erklärung.
Wir stellen uns vor, wir sind von Bucknuck, Ohio nach Cincinnati gezogen, weil alle UPS-Jobs in unserer Heimatstadt gestern gestrichen wurden. Dann haben wir natürlich ein Problem. Außerdem hätten wir nach dem alten Gesetz nicht in Cincinnati wählen können, weil wir uns, wenn überhaupt, in der 200 Jahre alten National Guard Kaserne in Bucknuck zum Wählen melden müssen. Nach dem Wahlskandal von 2000 geht das aber nun auch in Cincinnati.
Wir haben allerdings unser Problem nur auf den Staat und die Stimmenauszähler (Gerüchteweise der gleiche Notar, der die Ziehung der Lottozahlen überwacht) verlagert. Die müssen nämlich jetzt einen afrikanisch stämmigen Iron-Man-Läufer die 800 Meilen nach Bucknuck laufen schicken, um zu prüfen, dass ich auch wählen durfte. Es könnte ja sein, dass Ohio von Al-Kaida Schergen unterwandert wird, die Kerry wählen. Das ist aber eine andere Geschichte.

“Endlich Allein”: George Bush (georgewbush.com) baut digitalen Anti-Imperialistischen Schutzwall.

georgebush.com

Ringfahndung.de und alle Internetnutzer, die sich über die bevorstehenden Wahlen in den USA aus erster Hand informieren wollen, werden von http://www.georgewbush.com ausgeschlossen.
Access denied wird einem lapidar in einer Apache Standardmeldung mitgeteilt.

Findige Europäer haben sich nicht abschrecken lassen: unter http://origin.georgewbush.com/ kann sich jeder noch so unamerikanische WWW-Nutzer die Ergüsse des präsidialen Wahlkampfteams ansehen.

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Geschichten für Michael Moore

Lieber Michael,

Du hattest in Deinem neuen Hörbuch gesagt, dass Du Geschichten sammelst:

Diese Generation hat viel erlebt. Den Jahrtausendwechsel, den Halleyschen Kometen. Aber wenn wir morgen vor Gericht stünden, dann könnten wir wahrscheinlich nur zu einem Datum 100prozentig wahrheitsgemäss aussagen, wo wir waren — am 11. September.

“Von der Katastrophe zum Cocktailempfang” oder wie ein Ereignis zum Kulturstifter wird.

Die Frage höre ich immer häufiger, wenn man jemanden aus dem westeuropäischen Kulturraum kennen lernt: “Wo warst Du denn am 11ten September?” Wo hast Du die Bilder gesehen, die so vieles änderten?. Die wie eine Hollywood-Inszenierung aussahen und auch deswegen so verstörten. Bisher kannten wir solche Zeitpunktidentifikation innerhalb einer Generation nur von unseren Eltern und Grosseltern.

Zum Beispiel, wenn Burt Reynolds das Ausreiflermädchen “Frosch” in “Bandit” fragte, wo sie denn gewesen sei als J. F. Kennedy ermordet wurde. Uns ist aufgefallen, dass allein schon in der Redaktion wilde, alltägliche, aber immer faszinierende Geschichten zusammen kommen, wenn wir uns erzählen Wo Wer War, als …∞ .

Zum 1/2 Jahrestag des Anschlages möchten wir Euch nun auffordern, unsere kleine Sammlung von Lebensfragmenten zu komplettieren. So bekommen wir vielleicht einen kleinen Eindruck von dem Tag, der ganz normal begonnen hatte und uns doch unauslöschbar im Gedächtnis haftet.