So wird eine Aussage draus: „Ahlhaus, CDU – Polizei (Gewalt) Hamburg stärken!“

Wahlplakat Ahlhaus - Unsere Polizei Gewalt stärken
Wahlplakat Ahlhaus - Unsere Polizei Gewalt stärken

Nach der schleppenden Aufklärung von Polizeiübergriffen bspw auf das Jolly Roger (das ja neuerdings Jolly Rouge heisst ;) empfinde wohl nicht nur ich das als Affront, wenn der Übergangs-Bürgermeister die Polizei stärken möchte. Aufgenommen im Rahmen meiner Dokumentation lustiger und entlarvender Veränderungen an Wahlplakaten zur Wahl in Hamburg. „So wird eine Aussage draus: „Ahlhaus, CDU – Polizei (Gewalt) Hamburg stärken!““ weiterlesen

SPD – Hamburg-Wahlkampf am Millerntor – und bei Twitter

Andy Grote mit Olaf Scholz im Millerntor

Ich mag das nicht, wenn Parteien und ihre Politiker am Millerntor herumtreiben. Eben weil wir ein politisch aktiver Vulkan sind, verdächtige ich sie auch immer, sich in dem Image des FCSP sonnen zu wollen, auf dass ihre kümmerliche Wahrheit ein wenig Glanz abbekomme.

Andy Grote am St. Pauli Millerntor

Das ist natürlich nicht nett, aber ok, weswegen ich das Hausverbot von Frau Fegebank im Jolly Roger auch gutheiße. Und nun macht ein SPD-Politiker, nur der Form nach Rot in meiner Wahrnehmung, sein Wahlkampf-Come2gether ausgerechnet in meinem „Wohnzimmer“, lässt sich durch die verblassende Ministerwürde von Olaf Scholz ebenso aufpimpen, wie durch die „Location“, so ist mein wütender und spottender Tweet zu verstehen. … „SPD – Hamburg-Wahlkampf am Millerntor – und bei Twitter“ weiterlesen

DVU unerwünscht

DVU Wahlplakate in Hamburg Ottensen, Altpappe

Es gibt Momente, in denen manifestiert sich eine kollektive Haltung. Das kann ideologisch sein, aber auch räumlich.
Am Millerntor bspw. mögen wir keine Brandbeschleuniger, auch wenn sie anderen Spaß machen. Auch dumme Sprüche, wie das „Danke, Bitte“-Gerufe sind dort verpönt. Das hat mit unserer Art Fußball eben nichts zu tun.

Eine ähnliche Reaktion von kollektiver Meinungsbildung geschah gestern in Hamburg Ottensen, wie mir von einem Nachbarn heute morgen erzählt wurde. Nur Stunden nach dem Aufstellen von DVU-Wahlplakaten zur Hamburger Wahl zur Bürgerschaft 2008 waren diese schon wieder aus dem Stadtbild Ottensens verschwunden. Dorthin, wo sie „unserer“ Ansicht nach hingehören: zur Altpappe.

Ich bin stolz auf meine Ottenser Mitbürger, freue mich in einem Stadtteil zu leben, in dem ideologische Brandstifter nix verloren haben. Ihre dummen Sprüche können sie anderswo verbreiten. Die sieht man hier nicht so gerne und entsorgt dennoch umweltpolitisch korrekt.

Mehr Blogs zur DVU Wahlkampfstrategie:
1, 2, 3

… und in Wilhelmsburg scheint der Anstand sich ebenfalls spontan manifestieren zu können.

… der Störungsmelder hat einen Link zu einer Infobroschüre, die aufklärt, wie rechtsextreme in HH so agieren.

… Der Hafen und seine Kumpels machen sich gerade gegen Natzis.

Virales Grün – virale Parteien-Werbung im Wahlkampf

zeit für grün
Die Grünen schalten keine Anzeigen, sie kleben sie. Und zwar an Ampeln, genau in der Blickrichtung, die der geneigte Wähler einschlägt, wenn er gebannt auf die beiden roten Männchen starrt und auf den Wechsel wartet. Von Rot auf Grün.

Man könnte die Agentur, die dahinter steckt umarmen, so schön ist die Idee, hätten sie sich nicht auch an Personen statt nur an Farben versucht. Der Hinweis am Gänsemarkt, dass Grüne Spitzen-Frauen keine „desperate housewives“ seien, stinkt dagegen voll ab. Virale Parteien-Werbung in Wahlkämpfen stehen ja ganz am Beginn – ein Anfang scheint zumindest bei den Grünen gemacht.

Übrigens: Wer ist denn das hier?
Ole alt