Besser für SEO – WordPress oder Drupal?

Es gehört derweil zum Einmaleins des Web-publishing, dass Inhalte, neudeutsch Content genannt, nicht nur durch treue Leser und Marketing sich in der digitalen Welt verbreiten, sondern auch über Suchmaschinen (und neuerdings soziale Netzwerke, wie Facebook) – SEO, also die Optimierung des eigenen Inhaltes für die Aufbereitung und Indexierung durch Suchmaschinen, in Deutschland fast ausnahmslos Google, ist also ein KEF, kritischer Erfolgsfaktor – und der fängt schon bei der Auswahl des CMS an.

WordPress oder Drupal, welches dieser beliebten CMS hat hier die Nase vorn? „Besser für SEO – WordPress oder Drupal?“ weiterlesen

WPtouch – Iphone Plugin für WordPress Blogs, wie dieses hier

Ich bin via Twitter drauf gestossen, meine ich mich zu erinnern – ein Blog, benkösblog, das ein Plugin einzusetzen schien, dass auch via Iphone und seinen Safari die Posts schön lesbar aufbereitete.

Leider hat der Entwickler dieses Plugin’s inzwischen die Entwicklung eingestelllt – nicht aber, ohne Suchende, wie mich auf das nicht weniger spannende Plugin WPtouch hinzuweisen.

Ich habe es seit eben am Laufen und finde ring*2 via IPhone recht ansehnlich. Jetzt muss ich nur noch interessante Inhalte liefern ;)

perplexer Supporter, erbärmlicher Leserreporter

Ich gebe es zu, ich bin ein erbärmlicher Leser-Reporter. Da latsche ich heute morgen durch den Bahnhof Dammtor, auf dem Weg zur Arbeit und mental auch schon halb da, als ich zwei Jungs in St. Pauli-Klamotten sehe. Freue mich kurz und denke daran, wie komisch bekannt die mir vorkommen.

Ein paar Meter weiter sehe ich dann den großen schwarzen Lauchtturm Sako inmitten einer Gruppe von schwarz gekleideten Männern. Ach ja, der FC St. Pauli auf dem Weg nach Koblenz. Aber anstatt meiner Chronistenpflicht nachzukommen ist mein Kopf leer. Hören, wie komisch ich mich nach dem Spiel gegen Jena fühlte, wollen die sowieso nicht – das hier wissen sie wohl selbst. Aber wieso fällt mir nichts zu Koblenz ein? Vielleicht, weil unsere Jungs da nur verlieren können. Gewinnen sie, ist die Welt wieder in Ordnung, aber irgendwie erwartet man das von Stani ja auch inzwischen, dass er die Jungs regelmäßig wieder gerade bügelt nach einer solchen Leistung, wie am vergangenen Freitag. Spielen sie Unentschieden oder verlieren, wäre das schon beinahe ein kleine Serie zur Rückrunde und nur fair nach dem Gurkensieg im Hinspiel am Millerntor. Bei dem Gedanken war ich auch schon aus der Tür.

Da stand ich plötzlich vor Stani, der draussen rauchend stand. Ist eben gut erzogen der Mann und warm angezogen war er auch. „Viel Glück“ war dann auch alles, was mir schnell noch einfiel. Eigentlich hätte ich ihm auch noch zur bestandenen A-Lizenz gratulieren wollen, war aber schon weiter, am schnorrenden Punker auf der Dag-igrendwieKsöll-Brücke vorbei in das Arbeitsleben.

Ein erbärmlicher Leser-Reporter ich bin.

Wordcamp 08

DSC00016.JPG
Es ist eine hervorragende Idee, einer Konferenz die Erwartung zu nehmen, indem man sie einfach nach Barcamp Manier in eine Unkonferenz verwandelt.

Ohne große Namen, selbstverliebte Panels oder sexy Hostessen, nur mit einem Thema und herzlichen Gastgebern ausgestattet, ist der erste Tag des Wordcamp 08 im HHer Stilwerk das entspannteste und familiärste, was mir lange an Konferenzen untergekommen ist.

Toll. Freue mich auf morgen.

Millerntaler

Ehrlich, ich verstehe die Aufregung nicht.
Ja, der Millerntaler ist ein Promogag, nahe läge, dass er vom Pokersponsor unseres Vereins, pokerroom.tv unterstützt wird.(ist das eigentlich so?). Wird er aber wohl nicht, sondern vom Caterer aus Flensburg.

Habe die Flyer auch gesehen an diesem schönen Sonnabend am Milerntor.
Und?

Grundregel einer Promoaktion ist, dass sie uninteressierte nicht behindert, interessierte Fans anspricht. Mal witzig, mal unterschwellig, mal in Form von Jetons, die man sammeln und einlösen kann. Ich kann daran nichts Schlimmes entdecken.

Sicher, es muss weiterhin auch mit Euro bezahlbar sein (siehe Regel 1 ;), aber das scheint ja gewährleistet zu sein.
Selbstverständlich könnt ihr auch weiterhin das Bier und die Wurst bzw. das Fischbrötchen an den Verkaufsständen im Millerntor-Stadion in Euro bezahlen.

Update: Genervt sind die Paulianer wohl in erster Linie von der Art der Kommunikation. Bei der anscheinend angedachten Poker-Dauerkarte müsste man das wohl offensiver besprechen, um ins Feld schießende Paranoia abzufangen, und davon haben wir ja ne Menge am Millerntor – übrigens aus schlechter Erfahrung, dass hat zuerst mal nix mit dem Sponsor zu tun.

Update II: Einen Bierboykott halte ich aus zwei Gründen für eine eigenwillig doofe Idee. Erstens ist das gerade der Bereich in dem der Verein am reellsten am Umsatz beteiligt wird, anders als bei den Merchandising-Einnahmen. Zweitens ist ohne Bier das schönste Spiel nur halb so schön.

Weitere Infos:
Basisstpauli Forum
Offizielle FAQ zum Millerntaler

Das war blogfrei.de

blogfrei

Es war eine schöne Zeit.
Eine Heimstatt von Blogs, die ich Menschen zur Verfügung stellen konnte, die das Bloggen mal ausprobieren wollten.
Beide, Noah und Momo, sehr eigen und imho durch ihre Leidenschaft auch sehr lesenswert.

blogfrei.de lief auf einer alten MT-Installation, die ich wahrlich nicht mehr im Griff hatte, Momo hat sich in Richtung shifting reality weiterentwickelt (blogfrei war doch aber ein schönes label ;) und Noah hat ihr neues Blog auf ihrer Domain laufen, was ja auch Sinn macht.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für viele lebendige Blogartikel und mehr als nur dahingedachte Gedanken.

Lieber zu zehnt

Nach dem Brandposting eines der treuesten Lieblnk-Nutzer, und davon haben wir nicht viele zu verlieren, habe ich mich entschieden der Spameskalation noch eine Schippe draufzulegen.

Es ist in mir die Erkenntnis gereift, dass ich dieses Spaßprojekt notfalls zu zehnt, dafür aber mit der Freude an der Diskussion über „digitale Literatur, zur Kunst stilisierte Alltagsbanalitäten, fundierte Artikel, pointierte Einzeiler, bissige Satire und alles andere“ weiter betreibe. Also, wohlan denn.

Mein erstes Album

einstein observatory

Toll. Da habe ich eine Band, zumindest schon mal den Namen und auch schon ein Album, allerdings ohne Band recht klanglos. Aber hej, das kann ja noch werden. Immerhin, den Titel des Albums hab ich schon mal. Sieht doch alles recht angenehm aus, passt irgendwie auch zu dem, was ich mir unter der Musik vorstellte, die ich dann machen würde wollen.

Hihi, schöne Idee, das mit dem Musikalbum-Generator.
Nur eine Frage der Zeit, bis das jemand nachbaut. Irgendwie aber auch schön, das „händisch“ abzusurfen. Ist irgendwie, wie ein unplugged-Alben, die kommen auch wahrhaftiger rüber. Und das ist bei Dingen, die es nicht gibt, wohl nie geben wird, schon was wert ;)

Hier nochmal die Anleitung zum Selbermachen (Ultimate Band Generator, analog edition):

Der Name deiner Band wird der Titel des ersten Artikels nach Klick auf diesen Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Dein Album wird nach den letzten vier Worten des letzten Zitats dieser Seite benannt:
http://www.quotationspage.com/random.php3

Das dritte Bild auf dieser Seite wird dein Album-Cover:
http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Google wird schneller im Long Tail

Zufällig habe ich einen Hinweis darauf gefunden, dass die als Hoax klassifizierte Algorithmusänderung von Google, hin zu aktuelleren Indizierungen, doch wahr sein könnte.

Habe eben zu der Suche nach einem WordPress Plugin meinen eigenen Post von vor 30 Minuten an Platz #2 der SERPs gefunden. Das bedeutet die Twitterisierung der Google Ergebnisse. Aktuell, immer neu sortiert, absolut SEO-feindlich diese Tatktik, was mir im Grunde sehr sympathisch ist!

Google schneller im long tail

Selbstreferenziell Galore ;(

Hauptsache nicht Establishment

Der Sieg von Obama in Iowa ist vor allem eines: Der Ausdruck des unbedingten Wunsches nach einer neuen Politik. Einer Politik, bei der neue, unverbrauchte Männer in den Status des Retters erhoben werden (für Frauen sieht das inzwischen wohl schlechter aus), die mit dem neokonservativen Establishment nichts zu tun haben. Immer noch trauen und vertrauen die Amerikaner ihrer Demokratie, der Institution des Präsidenten. Und genau so präsentiert sich Barrack Obama in Iowa.

Eine hoffnungsvolle Entwicklung, die enorm auch hier in Deutschland wahrgenommen und interpretiert wird. Kein Blog von Rang, dass sich dieses Themas nicht annimmt.

Habe Freitag mit Saniti zusammengesessen und darüber palavert, offline in seinem Büro. Die Hoffnungen, die die Menschen in ihn setzen, könnten Obamas größte Gefahr sein, zumal, wenn er dann Präsident wird und anfängt umzusetzen, was er heuer verspricht. Dann erwarte ich eine Wiederholung der Geschichte und ein weiteres Zeichen der Macht, und ihrer eigentlichen Inhaber in den USA.

Spreeblick-Johnny

spreeblick narrow
… ich muss zugeben, ich war und bin ein Fan Deiner Empfindung für Screendesign. Kein Wunder, dass ich damals gegen dich verlor, aus Designer-Sicht jetzt mal gesehen ;)

Gibt es den Spreeblick Anker und das Kommentarreferrer-Tool bald als Plug-In? Würde ich mir wünschen.

2.3

Huch.
Ich mag „Weiß“, aber so ohne Inhalt macht mir mein WordPress Blog doch nervös.
Nach dem Upgrade auf „WordPress 2.3“ lief nix mehr.
Lösung: Plugin Directory umbenennen und frisch uploaden. Dann DB-upgrade. Fein.

Nun geht auch das hier:
Consider rewarding yourself with a blog post about the upgrade, reading that book or article you’ve been putting off, or simply sitting back for a few moments and let the world pass you by.

„Abfall-Regelung“

Wieso ich mich in letzter Zeit immer wieder verlese kann mir vielleicht ein Freudianer erklären:

Die damalige Bleiberechtsregelung galt nur für Staatenlose aus dem Libanon, nicht für Türken. Auch ein Bleiberecht nach der im August in Kraft getretenen Altfall-Regelung hat das Gericht verneint.Es verwies darauf, dass Siala wegen unsachgemäßen Schlachtens zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.

Wer aus dem da oben schlau werden will, muss Unionspolitiker, Richter am OVG oder Leser von Shifting Reality werden.

„One Blogpost for Burma“: Free Birma! 04. October 2007

flag_of_buddhism_svg.png

Blogger aus aller Welt bereiten einen Aktionstag zur Unterstützung der friedlichen Revolution in Birma vor. Wir wollen ein Zeichen für den Frieden setzen und den Menschen, die ihr grausames Regime ohne Waffen bekämpfen, unsere Sympathie bekunden. Diese Blogger haben vor, am 4. Oktober 2007 ihre normalen Blog-Aktivitäten einzustellen, um nur einen einzigen Artikel zu veröffentlichen: Ein rotes Banner mit dem Text „Free Burma!“.

Hier soll dieser Aktionstag der Blogger und Webmaster koordiniert werden.

Weitere Informationen zu diesem „lauten Schweigetag“ finden sich bei Robert und Cem Basman

flickr group zum „Red T-Shirt Day for Burma“

free_burma

In support of our incedibily brave friends in Burma: May all people around the world wear a read shirt on Friday, September 28.

Aus Solidarität tragen an diesem Freitag viele Menschen rote T-Shirts, um dem Regime in Birma die Wut und den Menschen dort Mut zuzupingen. Einige wenige sieht man in den frisch angelegten flickr Gruppen. Eine auf deutsch und eine auf englisch.
„flickr group zum „Red T-Shirt Day for Burma““ weiterlesen

Selber Schuld

… hab gestern son Spacken getroffen, der sich tatsächlich in meine Englandbefreitezone vorgewagt hatte. Jetzt bin ich erleichtert und der Kerl weiss, wo er in Zukunft einen Bogen drum zu machen hat, und wie so ein china made Trikot schmeckt. Seinen Kiefer habe ich ihm nur heil gelassen, weil das Trikot von Gascoigne ist. Da hat man ja Respekt vor.

(…)

lieblnk (4) – Jugenderinnerungen

„Wie fändet ihr das, wenn ich mir eine Tellerlippe stehen lasse?“
Mit Daumen und Zeigefinger zog er die Unterlippe runter, bis aufs Grübchen.
„Zu spät“, meinte Karlos, „da musst du schon als Kind mit anfangen.“

… sind ja mächtig Mode dieser Tage. Kommt wohl daher, dass viele Autoren, die ich kenne und lese, eben die magische „Ende 30“-Nummer in sich herumschieben. Oder weil seit Mitte der 90er nichts Weg weisendes mehr passiert ist. Oder weil mir meine mittelalterliche Wahrnehmung das vorgaukelt.

Sei, wie es sei, ich habe mich heute Morgen über eine Blogperle der besonderen Art gefreut.

„Eigentlich eine schöne Idee, das mal themenbezogen zu machen, eine Art Lieblnk-Carneval“, muss ich mal mit Rob drüber sinnieren …

Schwallerei

„ich merke grad, wie schwer es mir fällt, sowas zu diskutieren. den ganzen sprachstuss kann ich nicht mehr ertragen: Ausländer, Ausländer, Ausländer
Schwule
rosarote Brille
National-Sozialismus
nationaler Sozialismus
Ausländer, Ausländer, Ausländer
linke Gutmenschen
Opferdiskurs
Ausländer
Neosozialisten
ethnisch-kulturell- religiöse Korrelationen
Ausländerprobleme
Judenfrage
Emigrant
Immigrant
Asylant
undsoweiter“

… danke T. Albert! – das ist fast Kunst, wenn es nicht so ernst wäre.

Pop voraus

Es ist ein Phänomen für das es bestimmt einen Namen gibt – und einen Experten, das Voraus in gesellschaftlichen Diskussionen, das dann beim Eintreten der Klima-, Renten-, oder Dingsda-Katastrophe als gelutschter Drops daher kommt, noch einmal aufgewärmt auf dem Boulevard dann phlegmatisch hingenommen wird.

Le Conferencier, gelegentlicher Gastblogger hier, hat sich des Themas Klimawandel und der naiv-niedlichen Warnungen in Zeiten des Überfluß, während der Neuen Deutschen Welle angenommen.

Sie philosophierten über ein „Tretboot in Seenot“, begehrten die „Sennerin vom Königssee“ und wollten „Einmal nur mit Erika“ dieser Welt entfliehen. Durch unsere naiven Plattenkäufe machten wir so manchen deutsch singenden Künstler zum Penthouse-Besitzer. Den Pulitzer Preis hätte keiner der Songschreiber abgeräumt. Aber in einigen wenigen Songs verbarg sich eine beklemmende Botschaft, die heute dank der bevorstehenden Klimakatastrophe aktueller und realer denn je erscheint.